Augustus, Res Gestae, Kapitel 27 - 30

Nonfiction, History, European General
Cover of the book Augustus, Res Gestae, Kapitel 27 - 30 by Anonym, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Anonym ISBN: 9783640984947
Publisher: GRIN Verlag Publication: August 16, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Anonym
ISBN: 9783640984947
Publisher: GRIN Verlag
Publication: August 16, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Indem nun Augustus sein Schaffen der Wiederherstellung der res publica widmete, knüpfte er damit dort an wo Caesar versagte. Bei der Vielzahl seiner Erfolge wahrte er stets der mos maiorum, wodurch er ein hohes Ansehen beim Volk genoss. Durch seinen Sieg über Sextus Pompeius vollendete Augustus die von Caesar angestrebte Sicherung der Getreideversorgung Roms. Ihm gelang ebenso die Rückgewinnung des Gebietes Illyricum, was Caesar zuvor verlor. In Untergrabung der mos maiorum, die Rom erst zu dessen Größe verhalf, kam es in der Folge zu Ausschreitungen wie z.B. Korruptionen als eine das öffentliche und private Leben bestimmende Potenz . Durch das Streben nach Macht und zunehmend mehr Erfolg gerieten relevante Dinge, die einen langfristig stabilen Staat begünstigen, aus dem Blickwinkel. Beispielgebend dafür waren u.a. die Feldherren, die im Zuge ihrer Triumphe nicht länger Diener der Republik blieben, sondern subjektive Interessen verfolgten und zu eigenständigen Mächten aufstiegen . Durch die Aufwertung traditioneller Werte gelang es Augustus die Macht auf sich zu konzentrieren und somit Kontrolle über seine Untertanen zu erwirken. Er war der letzte Herrscher, der diese Strategie verfolgte . Augustus endet im Kapitel 30 mit den Worten '(...)et postea trans Danuvium ductus exercitus meus Dacorum gentes imperia populi Romani perferre coegit .'. Diese Aussage betont die absolute Macht des römischen Volkes und ordnet ihm abschließend eine hohe Wertigkeit zu. Primär stellt Octavian somit das heraus, was er vor allen Dingen seinen Nachkommen hinterlassen wollte, nämlich seine Größe als Herrscher. Erst diese verhalf dem römischen Volk zu seiner überragenden Herrschaft. Hinsichtlich der Selbstdarstellung und Propagandawirkung Augustus Tatenberichts, verfolgt er in den Kapiteln 27 - 30 der Res gestae stets die Strategie des Verschleierns, des Beschönigens oder des Unterlassens von Tatsachen oder Namen. Auf strategischem Wege will er so seine Person von eventuellen negativen Spekulationen seitens des Volkes unberührt wissen und in Szene setzen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Indem nun Augustus sein Schaffen der Wiederherstellung der res publica widmete, knüpfte er damit dort an wo Caesar versagte. Bei der Vielzahl seiner Erfolge wahrte er stets der mos maiorum, wodurch er ein hohes Ansehen beim Volk genoss. Durch seinen Sieg über Sextus Pompeius vollendete Augustus die von Caesar angestrebte Sicherung der Getreideversorgung Roms. Ihm gelang ebenso die Rückgewinnung des Gebietes Illyricum, was Caesar zuvor verlor. In Untergrabung der mos maiorum, die Rom erst zu dessen Größe verhalf, kam es in der Folge zu Ausschreitungen wie z.B. Korruptionen als eine das öffentliche und private Leben bestimmende Potenz . Durch das Streben nach Macht und zunehmend mehr Erfolg gerieten relevante Dinge, die einen langfristig stabilen Staat begünstigen, aus dem Blickwinkel. Beispielgebend dafür waren u.a. die Feldherren, die im Zuge ihrer Triumphe nicht länger Diener der Republik blieben, sondern subjektive Interessen verfolgten und zu eigenständigen Mächten aufstiegen . Durch die Aufwertung traditioneller Werte gelang es Augustus die Macht auf sich zu konzentrieren und somit Kontrolle über seine Untertanen zu erwirken. Er war der letzte Herrscher, der diese Strategie verfolgte . Augustus endet im Kapitel 30 mit den Worten '(...)et postea trans Danuvium ductus exercitus meus Dacorum gentes imperia populi Romani perferre coegit .'. Diese Aussage betont die absolute Macht des römischen Volkes und ordnet ihm abschließend eine hohe Wertigkeit zu. Primär stellt Octavian somit das heraus, was er vor allen Dingen seinen Nachkommen hinterlassen wollte, nämlich seine Größe als Herrscher. Erst diese verhalf dem römischen Volk zu seiner überragenden Herrschaft. Hinsichtlich der Selbstdarstellung und Propagandawirkung Augustus Tatenberichts, verfolgt er in den Kapiteln 27 - 30 der Res gestae stets die Strategie des Verschleierns, des Beschönigens oder des Unterlassens von Tatsachen oder Namen. Auf strategischem Wege will er so seine Person von eventuellen negativen Spekulationen seitens des Volkes unberührt wissen und in Szene setzen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Planung einer Unterrichtseinheit im Fach Geschichte in der 5. Klasse. Praktikumsbericht zum Blockpraktikum by Anonym
Cover of the book Das kompetente Schulkind - Zum Umgang mit Medien am Beispiel eines Filmprojektes by Anonym
Cover of the book Beihilfe durch neutrale Handlungen by Anonym
Cover of the book Job Rotation, Job Enlargement und Job Enrichment. Sinn und Vor- und Nachteile dieser Arbeitsgestaltungsmaßnahmen by Anonym
Cover of the book Das Politeness Principle nach Leech und dessen Anwendung in der Sitcom 'Two and a half Men' by Anonym
Cover of the book Magersucht im Jugendalter by Anonym
Cover of the book Die praktische Umsetzung der Hartz-Gesetze in der aktuellen Reformpolitik by Anonym
Cover of the book Die ökonomischen Konsequenzen der Umweltprämie by Anonym
Cover of the book Fraudulent Financial Reporting by Anonym
Cover of the book Jean-Jacques Rousseau: Der Gesellschaftsvertrag by Anonym
Cover of the book Herder - ein Nationalist? by Anonym
Cover of the book Folgen von Widerständen gegenüber Organisationsentwicklungsmaßnahmen und mögliche Interventionen by Anonym
Cover of the book Ein intensives Arbeitsleben oder Berufene, die man oft vergisst by Anonym
Cover of the book David Hume Kausalitäts- und Induktionsskepsis by Anonym
Cover of the book Why it is worth the drama by Anonym
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy