Milch in Papier

Kindheit und Jugend zwischen zwei Kulturen

Nonfiction, Family & Relationships, Parenting, Special Needs, Biography & Memoir, Reference
Cover of the book Milch in Papier by Stefano Polis, Größenwahn Verlag
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Author: Stefano Polis ISBN: 9783942223560
Publisher: Größenwahn Verlag Publication: July 27, 2013
Imprint: Language: German
Author: Stefano Polis
ISBN: 9783942223560
Publisher: Größenwahn Verlag
Publication: July 27, 2013
Imprint:
Language: German

Mit welcher Ignoranz doch manche Erwachsene ausgestattet sind: "Einem Kind muss man nicht viel erklären." - "Darüber hinaus verstehen Kinder so etwas nicht." - "Außerdem vergessen Kinder schnell." Wenn Eltern zu "Gastarbeitern" wurden, ließen sie ihre Kinder oft in der Heimat zurück. Über die Folgen haben sie nicht nachgedacht, auch war ihre wirtschaftliche Situation häufig so desaströs, dass sie sich über alle möglichen Rücksichten hinweg für die Arbeitsmigration entschieden. Dass das Leid ihrer Kinder sich später einmal zurückmelden könnte, haben viele nicht erwartet. Hier kommt nun ein solches Kind zu Wort, Jahre später: Als Erwachsener erinnert sich Stefano Polis an die harte und verwirrende Lebenssituation, ein zwischen den Ländern wanderndes Gastarbeiterkind zu sein. Er erzählt von den aufreibenden Gefühlen, die mit Trennung und Abschiedsschmerz einhergehen, und vom langen Weg der Integration in seine neue Heimat. "Heute lebe ich in einem Land, das ich mein Zuhause nenne, und bin Part einer Kultur, die ich liebe. Ich esse von den Speisen, die mir zu Beginn fade und teilweise ungenießbar vorkamen. Ich spreche die Sprache eines Volkes, die mich am Anfang so oft zum Lachen gebracht hatte, und möchte nirgendwo anders leben als in diesem wundervollen Land."

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Mit welcher Ignoranz doch manche Erwachsene ausgestattet sind: "Einem Kind muss man nicht viel erklären." - "Darüber hinaus verstehen Kinder so etwas nicht." - "Außerdem vergessen Kinder schnell." Wenn Eltern zu "Gastarbeitern" wurden, ließen sie ihre Kinder oft in der Heimat zurück. Über die Folgen haben sie nicht nachgedacht, auch war ihre wirtschaftliche Situation häufig so desaströs, dass sie sich über alle möglichen Rücksichten hinweg für die Arbeitsmigration entschieden. Dass das Leid ihrer Kinder sich später einmal zurückmelden könnte, haben viele nicht erwartet. Hier kommt nun ein solches Kind zu Wort, Jahre später: Als Erwachsener erinnert sich Stefano Polis an die harte und verwirrende Lebenssituation, ein zwischen den Ländern wanderndes Gastarbeiterkind zu sein. Er erzählt von den aufreibenden Gefühlen, die mit Trennung und Abschiedsschmerz einhergehen, und vom langen Weg der Integration in seine neue Heimat. "Heute lebe ich in einem Land, das ich mein Zuhause nenne, und bin Part einer Kultur, die ich liebe. Ich esse von den Speisen, die mir zu Beginn fade und teilweise ungenießbar vorkamen. Ich spreche die Sprache eines Volkes, die mich am Anfang so oft zum Lachen gebracht hatte, und möchte nirgendwo anders leben als in diesem wundervollen Land."

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