Wandlungstendenzen der Familie und sozialpolitische Reaktionsmuster

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Philosophy & Social Aspects
Cover of the book Wandlungstendenzen der Familie und sozialpolitische Reaktionsmuster by Gerlinde Weinzierl, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Gerlinde Weinzierl ISBN: 9783638109413
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 18, 2002
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Gerlinde Weinzierl
ISBN: 9783638109413
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 18, 2002
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Fachbereich Sozialpädagogik), Veranstaltung: Einführungsseminar, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ehe und Familie stellen sich heute als eine instabile Lebensform dar. Dieser Traditionsverlust geht einher mit einem Gewinn an individueller Freiheit. Der Familienbegriff ist nicht mehr reduziert auf die Kernfamilie (Vater-Mutter-Kind), sondern bietet eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten der Familienkonstellation. Veränderte Familienbildungsprozesse verlangen neue Rollenzusammensetzungen. [...] In Deutschland wie in den meisten westlichen Ländern haben die nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit oder ohne Kinder stark zugenommen. In der alten BRD von 1972 lag die Zahl bei 137.000 und hat sich bis zum Jahr 1990 auf 963.000 erhöht. 1991 lebten in 19% aller nichtehelichen Lebensgemeinschaften Kinder. In gleichem Maße stieg die Anzahl der Ein-Eltern-Familien: Ihr Anteil innerhalb der Familienformen beträgt ebenfalls 19% (Statistisches Jahrbuch für die BRD 1993). Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist geprägt von einer partnerbezogenen emotionalen Beziehung, emotional-kindorientierte Partnerbeziehungen entwickeln als Ziel die Eheschließung. Durch zuverlässige Geburtenplanung und ein gestiegenes Bildungsniveau (materielle Unabhängigkeit) läßt sich ein nach oben verschobenes Heiratsalter von Frauen und eine abnehmende Bereitwilligkeit zur Eheschließung erkennen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Fachbereich Sozialpädagogik), Veranstaltung: Einführungsseminar, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ehe und Familie stellen sich heute als eine instabile Lebensform dar. Dieser Traditionsverlust geht einher mit einem Gewinn an individueller Freiheit. Der Familienbegriff ist nicht mehr reduziert auf die Kernfamilie (Vater-Mutter-Kind), sondern bietet eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten der Familienkonstellation. Veränderte Familienbildungsprozesse verlangen neue Rollenzusammensetzungen. [...] In Deutschland wie in den meisten westlichen Ländern haben die nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit oder ohne Kinder stark zugenommen. In der alten BRD von 1972 lag die Zahl bei 137.000 und hat sich bis zum Jahr 1990 auf 963.000 erhöht. 1991 lebten in 19% aller nichtehelichen Lebensgemeinschaften Kinder. In gleichem Maße stieg die Anzahl der Ein-Eltern-Familien: Ihr Anteil innerhalb der Familienformen beträgt ebenfalls 19% (Statistisches Jahrbuch für die BRD 1993). Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist geprägt von einer partnerbezogenen emotionalen Beziehung, emotional-kindorientierte Partnerbeziehungen entwickeln als Ziel die Eheschließung. Durch zuverlässige Geburtenplanung und ein gestiegenes Bildungsniveau (materielle Unabhängigkeit) läßt sich ein nach oben verschobenes Heiratsalter von Frauen und eine abnehmende Bereitwilligkeit zur Eheschließung erkennen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Frage nach der Urheberschaft an Filmwerken by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book The SWOT Analysis by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Entscheidung und Begründung: Warum und mit welchem Ziel sollen gerichtliche Entscheidungen begründet werden? Gibt es einen Unterschied zwischen Begründung und Argumentation? by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Was ist der ideale Staat? Gegenüberstellung der Theoretiker J.J. Rousseau und J. Locke by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Europarechtlicher Diskriminierungsschutz (AGG) - Die Erweiterung der krankenhausrechtlichen Organisations- und Handlungspflichten privat geführter Krankenhausträger in Deutschland by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Das Sozialistengesetz von 1878. Der Kampf der Regierung Bismarck gegen die Sozialdemokratie by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Koronare Herzkrankheit und Sport by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Unterrichtseinheit für die Grundschule: Bedeutsame Ernährungsregeln by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Der Zwei-plus-Vier-Vertrag. Ende oder Wende im Kalten Krieg? by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Partizipationspotenziale im Rahmen von Kinder- und Jugendparlamenten by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Agile project management in IT development projects with a focus on team performance by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Der Utilitarismus, sein Problem mit der Gerechtigkeit und John Rawls als Alternative by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Weltwirtschaftliche Konsequenzen der amerikanischen Geldpolitik 2008-2011 by Gerlinde Weinzierl
Cover of the book Angemessenheit der Vorstandsvergütung by Gerlinde Weinzierl
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy