Der geschlechterspezifische Berufsfindungsprozess

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Der geschlechterspezifische Berufsfindungsprozess by Teresa Schalhorn, GRIN Verlag
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Author: Teresa Schalhorn ISBN: 9783656252252
Publisher: GRIN Verlag Publication: August 3, 2012
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Teresa Schalhorn
ISBN: 9783656252252
Publisher: GRIN Verlag
Publication: August 3, 2012
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: 'In den letzen Jahrzehnten hat sich die Lebensphase 'junge Frau' verlängert, umstrukturiert und individualisiert.' so Barbara Keddi in einem Aufsatz mit dem Titel Junge Frauen: Vom doppelten Lebensentwurf zum biografischen Projekt. Demnach unterlagen auch die Lebensentwürfe junger Frauen in den letzten Jahrzehnten einem stetigen Wandel. In vielerlei Hinsicht kann hier von einer Modernisierung gesprochen werden, jedoch bestehen dennoch auch trotz angestrebter Gleichberechtigung der Geschlechter tradierte Hierarchien und Disparitäten im Verhältnis der Geschlechter. Zwar entscheiden sich immer mehr Frauen für eine berufliche Selbstverwirklichung, doch nehmen sie dabei in Sachen Familie meist eine Doppelbelastung auf sich. Vor dem gerade ausgeführten Hintergrund und der Tatsache, dass Mädchen und junge Frauen im Zuge der Bildungsexpansion im Durchschnitt besser abschneiden als altersgleiche Jungen bzw. junge Männer, scheint es unverständlich, dass Frauen weiterhin beim Übergang in die Berufswelt häufig in Berufe gelangen, welche als typische Frauenberufe bezeichnet und in Relation zu typischen Männerberufen eine schlechtere Bezahlung und nur geringen Aufstiegsmöglichkeiten aufweisen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit versuche ich nun darzulegen, was die Berufswahl von Mädchen und jungen Frauen bedingt, indem ich den Berufsfindungsprozess und verschiedene diesen bedingende äußere Faktoren untersuche. Hierfür werde ich im Folgenden zunächst auf die veränderten Geschlechterverhältnisse eingehen und den 'doppelten Lebensentwurf' junger Frauen thematisieren, bevor ich ausführlich auf den Berufsfindungsprozess junger Frauen und Mädchen, hierin besonders auf deren Stellung im Bildungs- und Ausbildungssystem, das gesellschaftliche Bild typischer Frauen- oder Männerberufe und Maßnahmen gegen diese Stereotypisierung eingehen werde. Letztlich werde ich die Auswirkungen der Sozialisationsinstanzen Schule und Eltern betrachten, um letztlich zu einem umfassenden abschließenden Fazit zur Betrachtung der Problematik zu kommen.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: 'In den letzen Jahrzehnten hat sich die Lebensphase 'junge Frau' verlängert, umstrukturiert und individualisiert.' so Barbara Keddi in einem Aufsatz mit dem Titel Junge Frauen: Vom doppelten Lebensentwurf zum biografischen Projekt. Demnach unterlagen auch die Lebensentwürfe junger Frauen in den letzten Jahrzehnten einem stetigen Wandel. In vielerlei Hinsicht kann hier von einer Modernisierung gesprochen werden, jedoch bestehen dennoch auch trotz angestrebter Gleichberechtigung der Geschlechter tradierte Hierarchien und Disparitäten im Verhältnis der Geschlechter. Zwar entscheiden sich immer mehr Frauen für eine berufliche Selbstverwirklichung, doch nehmen sie dabei in Sachen Familie meist eine Doppelbelastung auf sich. Vor dem gerade ausgeführten Hintergrund und der Tatsache, dass Mädchen und junge Frauen im Zuge der Bildungsexpansion im Durchschnitt besser abschneiden als altersgleiche Jungen bzw. junge Männer, scheint es unverständlich, dass Frauen weiterhin beim Übergang in die Berufswelt häufig in Berufe gelangen, welche als typische Frauenberufe bezeichnet und in Relation zu typischen Männerberufen eine schlechtere Bezahlung und nur geringen Aufstiegsmöglichkeiten aufweisen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit versuche ich nun darzulegen, was die Berufswahl von Mädchen und jungen Frauen bedingt, indem ich den Berufsfindungsprozess und verschiedene diesen bedingende äußere Faktoren untersuche. Hierfür werde ich im Folgenden zunächst auf die veränderten Geschlechterverhältnisse eingehen und den 'doppelten Lebensentwurf' junger Frauen thematisieren, bevor ich ausführlich auf den Berufsfindungsprozess junger Frauen und Mädchen, hierin besonders auf deren Stellung im Bildungs- und Ausbildungssystem, das gesellschaftliche Bild typischer Frauen- oder Männerberufe und Maßnahmen gegen diese Stereotypisierung eingehen werde. Letztlich werde ich die Auswirkungen der Sozialisationsinstanzen Schule und Eltern betrachten, um letztlich zu einem umfassenden abschließenden Fazit zur Betrachtung der Problematik zu kommen.

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