Der Internationale Währungsfond als multilaterale Organisation im internationalen Weltwirtschaftssystem

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Der Internationale Währungsfond als multilaterale Organisation im internationalen Weltwirtschaftssystem by Gesa Brüchmann, GRIN Verlag
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Author: Gesa Brüchmann ISBN: 9783638558563
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 20, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Gesa Brüchmann
ISBN: 9783638558563
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 20, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,7, Universität Hamburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Globalisierung, Neoliberalisierung und Monetarismus - Strukturen einer modernen Weltwirtschaftsordnung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rahmenbedingungen für die Akteure auf den internationalen Finanzmärkten haben sich in den letzten Jahrzehnten merklich verändert. Sichtbar ist dies auch durch die fortschreitende Globalisierung geworden, die unter anderem dazu geführt hat, dass sich die Staaten durch Kapitalanlagen und Kreditnahmen untereinander immer weiter vernetzt haben. Auch durch die Abschaffung der flexiblen Wechselkurse und dem damit einhergehenden Ende des Bretten-Wood-Systems hat sich die Architektur der Weltwirtschaft maßgeblich verändert. Neben den positiven Effekten der Globalisierung können die dabei entstehenden negativen Effekte wie zum Beispiel die gestiegene Anzahl von Wirtschaftskrisen in den letzten Jahren nicht mehr übersehen werden. So hatten die Krisen in Ländern wie Mexiko, oder die sogenannte Asienkrise Ende der 90er Jahre, Auswirkungen weit über ihre Landesgrenzen hinaus. Damit stellen sie eine potentielle Gefahr für das Funktionieren und die Stabilität des internationalen Finanzsystems dar. Trotzdem spielen Institutionen wie die Weltbank und der Internationale Währungsfond (IWF) immer noch eine entscheidende Rolle im Weltwirtschaftsgeschehen und werden oft als 'Motoren der Globalisierung' bezeichnet. Der IWF als eine der einflussreichsten multilateralen Finanzinstitutionen aber rückte im Verlauf der Krisen immer mehr ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und wurde zur bevorzugten Zielscheibe der Antiglobalisierungsbewegung. Gerade sein Verhalten während der Wirtschaftskrisen in Russland und Asien gab vielen Anlass zu ausgeprägter Kritik. Es kam daraufhin im weiteren Verlauf zu einer breiten Debatte mit zahlreichen Diskussionen und Vorschlägen über die Struktur und eine eventuelle Neuordnung des internationalen Finanzsystems. Häufig stieß man auf den Vorwurf, der IWF hätte sich zu einer Art Erfüllungsgehilfen der Spekulanten machen lassen, und hätte stattdessen nicht regulierend auf das Marktgeschehen eingewirkt um die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu unterstützen.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,7, Universität Hamburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Globalisierung, Neoliberalisierung und Monetarismus - Strukturen einer modernen Weltwirtschaftsordnung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rahmenbedingungen für die Akteure auf den internationalen Finanzmärkten haben sich in den letzten Jahrzehnten merklich verändert. Sichtbar ist dies auch durch die fortschreitende Globalisierung geworden, die unter anderem dazu geführt hat, dass sich die Staaten durch Kapitalanlagen und Kreditnahmen untereinander immer weiter vernetzt haben. Auch durch die Abschaffung der flexiblen Wechselkurse und dem damit einhergehenden Ende des Bretten-Wood-Systems hat sich die Architektur der Weltwirtschaft maßgeblich verändert. Neben den positiven Effekten der Globalisierung können die dabei entstehenden negativen Effekte wie zum Beispiel die gestiegene Anzahl von Wirtschaftskrisen in den letzten Jahren nicht mehr übersehen werden. So hatten die Krisen in Ländern wie Mexiko, oder die sogenannte Asienkrise Ende der 90er Jahre, Auswirkungen weit über ihre Landesgrenzen hinaus. Damit stellen sie eine potentielle Gefahr für das Funktionieren und die Stabilität des internationalen Finanzsystems dar. Trotzdem spielen Institutionen wie die Weltbank und der Internationale Währungsfond (IWF) immer noch eine entscheidende Rolle im Weltwirtschaftsgeschehen und werden oft als 'Motoren der Globalisierung' bezeichnet. Der IWF als eine der einflussreichsten multilateralen Finanzinstitutionen aber rückte im Verlauf der Krisen immer mehr ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und wurde zur bevorzugten Zielscheibe der Antiglobalisierungsbewegung. Gerade sein Verhalten während der Wirtschaftskrisen in Russland und Asien gab vielen Anlass zu ausgeprägter Kritik. Es kam daraufhin im weiteren Verlauf zu einer breiten Debatte mit zahlreichen Diskussionen und Vorschlägen über die Struktur und eine eventuelle Neuordnung des internationalen Finanzsystems. Häufig stieß man auf den Vorwurf, der IWF hätte sich zu einer Art Erfüllungsgehilfen der Spekulanten machen lassen, und hätte stattdessen nicht regulierend auf das Marktgeschehen eingewirkt um die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu unterstützen.

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