Die Halbstarken, eine Jugendkultur der 50er Jahre

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Demography
Cover of the book Die Halbstarken, eine Jugendkultur der 50er Jahre by Karsten Mertens, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Karsten Mertens ISBN: 9783640960422
Publisher: GRIN Verlag Publication: July 18, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Karsten Mertens
ISBN: 9783640960422
Publisher: GRIN Verlag
Publication: July 18, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Kultur und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland in den 1950er Jahren, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit mit dem Thema 'Die Halbstarken, eine Jugendkultur der 50er Jahre' soll die Entwicklung einer Jugendkultur, am Beispiel der Halbstarken in den Anfangsjahren der Bundesrepublik dargestellt werden. Die einleitende Betrachtung wird sich vor allem mit einem Überblick der innen- und außenpolitischen Lage Deutschlands von seiner Gründung, 1949, bis zum Beginn der sechziger Jahre befassen. Dabei wird die Westbindung der Republik und die Befriedigung der elementarsten Bedürfnisse der Bevölkerung zu betrachten sein. Anschließend soll eine allgemeine Betrachtung zur Lage der Jugendlichen gegeben werden. Hier wird vor allem die 'Jugendnot', die Situation in Schule und Beruf sowie das Freizeitverhalten der jungen Heranwachsenden von Bedeutung sein. Der Schwerpunkt der Arbeit wird auf der Jugendkultur der Halbstarken liegen, die vor allem zum Ende des Jahrzehnts durch ihr Auftreten, die fünfziger Jahre prägten. Nachdem dieser Begriff im 19. Jahrhundert zuerst im Justizvollzugswesen auftauchte, unterlag er in den darauf folgenden Jahrzehnten einem Bedeutungswandel, der sich von ehemals verwahrlosten kriminellen Jugendlichen zu aufsässigen Heranwachsenden der Arbeiterklasse wandelte. Diese Jugendlichen zeigten sich, durch den american way of life und der durch das Wirtschaftswunder gewonnen finanziellen Unabhängigkeit, als Gegenspieler zu den alt eingesessenen Moralvorstellungen ihrer Elterngeneration. Mit Lederjacken, lässigen unmilitärischen Frisuren und Rock'n'Roll prägten sie das öffentliche Bild.
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Kultur und Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland in den 1950er Jahren, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit mit dem Thema 'Die Halbstarken, eine Jugendkultur der 50er Jahre' soll die Entwicklung einer Jugendkultur, am Beispiel der Halbstarken in den Anfangsjahren der Bundesrepublik dargestellt werden. Die einleitende Betrachtung wird sich vor allem mit einem Überblick der innen- und außenpolitischen Lage Deutschlands von seiner Gründung, 1949, bis zum Beginn der sechziger Jahre befassen. Dabei wird die Westbindung der Republik und die Befriedigung der elementarsten Bedürfnisse der Bevölkerung zu betrachten sein. Anschließend soll eine allgemeine Betrachtung zur Lage der Jugendlichen gegeben werden. Hier wird vor allem die 'Jugendnot', die Situation in Schule und Beruf sowie das Freizeitverhalten der jungen Heranwachsenden von Bedeutung sein. Der Schwerpunkt der Arbeit wird auf der Jugendkultur der Halbstarken liegen, die vor allem zum Ende des Jahrzehnts durch ihr Auftreten, die fünfziger Jahre prägten. Nachdem dieser Begriff im 19. Jahrhundert zuerst im Justizvollzugswesen auftauchte, unterlag er in den darauf folgenden Jahrzehnten einem Bedeutungswandel, der sich von ehemals verwahrlosten kriminellen Jugendlichen zu aufsässigen Heranwachsenden der Arbeiterklasse wandelte. Diese Jugendlichen zeigten sich, durch den american way of life und der durch das Wirtschaftswunder gewonnen finanziellen Unabhängigkeit, als Gegenspieler zu den alt eingesessenen Moralvorstellungen ihrer Elterngeneration. Mit Lederjacken, lässigen unmilitärischen Frisuren und Rock'n'Roll prägten sie das öffentliche Bild.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Neurolinguistisches Programmieren. Ein Modell der Verhaltensmodifikation: Vom theoretischen Grundgerüst zur Praxeologie by Karsten Mertens
Cover of the book Mediation als Interventionsmöglichkeit by Karsten Mertens
Cover of the book Vergleich der Herrschaftsauffassungen Friedrich II. und Ludwig XIV. by Karsten Mertens
Cover of the book Ausfüllen eines Überweisungsträgers (Unterweisung Bankkaufmann / -kauffrau) by Karsten Mertens
Cover of the book Die Frau als Opfer häuslicher Gewalt in heterosexsuellen Partnerschaften by Karsten Mertens
Cover of the book Einführung einer Vollkostenrechnung in einem mittelständischen Industrieunternehmen by Karsten Mertens
Cover of the book Unterrichtsstunde: Die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen und ihre Inhalte (10. Klasse) by Karsten Mertens
Cover of the book Was ist 'Konkrete Kunst'? by Karsten Mertens
Cover of the book Der autoritäre Erziehungsstil als mögliche Grundform pädagogischen Handelns in kritischer Sicht am Beispiel expliziter Filmausschnitte aus dem Experiment Kurt Lewins by Karsten Mertens
Cover of the book Mündliche Prüfung als Ersatz für eine schriftliche Klassenarbeit by Karsten Mertens
Cover of the book Pflegekräfte in der Zentralen Notaufnahme. Haben sich die Kompetenzanforderungen an das Personal verändert? by Karsten Mertens
Cover of the book Beurteilung von Einzelaufträgen und Großprojekten mit Hilfe der Kosten- und Erlösrechnung by Karsten Mertens
Cover of the book 1076 und 1080: Die Absetzungssentenzen Gregors VII. an König König Heinrich IV. im Vergleich by Karsten Mertens
Cover of the book Ermittlung und bilanzielle Darstellung eines negativen Unternehmenskaufpreises by Karsten Mertens
Cover of the book In what ways did amateur practitioners contribute to the development of mid-century theatre in Scotland? by Karsten Mertens
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy