Die Tragödienkonzeption des Aristoteles

Eine Untersuchung anhand von Schillers Maria Stuart

Fiction & Literature, Literary Theory & Criticism, European, German
Cover of the book Die Tragödienkonzeption des Aristoteles by Fritz Hubertus Vaziri, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Fritz Hubertus Vaziri ISBN: 9783640137848
Publisher: GRIN Verlag Publication: August 13, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Fritz Hubertus Vaziri
ISBN: 9783640137848
Publisher: GRIN Verlag
Publication: August 13, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Einführung in die Textanalyse und Texttheorie, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit schildere ich die Kerngedanken, die das Ergebnis von Aristoteles' Nachdenken über die Tragödie sind. Dabei gehe ich von dem im sechsten Kapitel der Poetik aufgestellten Tragödiensatz aus und erläutere im Weiteren die einzelnen Bestandteile dieser Definition, wobei ich von Aristoteles selbst verwendete Erklärungen mit Ansichten aus der neueren Forschung in Zusammenhang setze, beschränke mich jedoch angesichts des begrenzten Rahmens auf Grundsätzliches. Anschließend betrachte ich Friedrich Schillers Drama Maria Stuart und untersuche anhand der im ersten Teil der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse, inwiefern Schillers Drama Maria Stuart Elemente der Aristotelischen Tragödienkonzeption enthält oder auch nicht, wobei ich bei den Betrachtungen dieses zweiten Hauptteils Schwerpunkte setze, die denen des ersten Hauptteils entsprechen; die Zusammensetzung der Handlung, um eine tragische Wirkung zu erzielen wird also im Vordergrund des Interesses stehen. Untersuchungen sprachlich-rhythmischer Besonderheiten werden wie im Falle der Poetik kaum eine Rolle spielen, höchstens dort, wo sie dem höheren Ziel dienlich sind. In einem abschließenden Kapitel versuche ich, zu einem Schluss hinsichtlich Schillers Verhältnis zum Tragödienverständnis des Aristoteles zu gelangen und was davon an der Maria Stuart sichtbar wird. Im 4. Jahrhundert v.Chr. verfasste Aristoteles seine Vorstellungen darüber, wie Dichtung idealiter gestaltet sein müsse, um als gute Dichtung zu gelten. Er löst sich dabei von den Ansichten seines Lehrers Platon, der Dichtung für grundsätzlich sinnlos und unmoralisch hielt. Ausschnitte der Betrachtungen des Aristoteles zur Dichtung sind in der Poetik enthalten, die von ihm selbst möglicherweise gar nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war und an einigen Stellen dementsprechend bruchstückhaft und unzusammenhängend wirkt. Seine Ansichten zur Komödie, auf die er zu Beginn der Poetik hinweist, sind gänzlich verloren. Erhalten sind dagegen Einblicke in die Gedankenwelt des Aristoteles hinsichtlich der Tragödie, die einen großen Teil der Poetik ausmachen und in der Übersetzung von Manfred Fuhrmann den Ausgangspunkt der folgenden Darstellung bilden.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Einführung in die Textanalyse und Texttheorie, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit schildere ich die Kerngedanken, die das Ergebnis von Aristoteles' Nachdenken über die Tragödie sind. Dabei gehe ich von dem im sechsten Kapitel der Poetik aufgestellten Tragödiensatz aus und erläutere im Weiteren die einzelnen Bestandteile dieser Definition, wobei ich von Aristoteles selbst verwendete Erklärungen mit Ansichten aus der neueren Forschung in Zusammenhang setze, beschränke mich jedoch angesichts des begrenzten Rahmens auf Grundsätzliches. Anschließend betrachte ich Friedrich Schillers Drama Maria Stuart und untersuche anhand der im ersten Teil der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse, inwiefern Schillers Drama Maria Stuart Elemente der Aristotelischen Tragödienkonzeption enthält oder auch nicht, wobei ich bei den Betrachtungen dieses zweiten Hauptteils Schwerpunkte setze, die denen des ersten Hauptteils entsprechen; die Zusammensetzung der Handlung, um eine tragische Wirkung zu erzielen wird also im Vordergrund des Interesses stehen. Untersuchungen sprachlich-rhythmischer Besonderheiten werden wie im Falle der Poetik kaum eine Rolle spielen, höchstens dort, wo sie dem höheren Ziel dienlich sind. In einem abschließenden Kapitel versuche ich, zu einem Schluss hinsichtlich Schillers Verhältnis zum Tragödienverständnis des Aristoteles zu gelangen und was davon an der Maria Stuart sichtbar wird. Im 4. Jahrhundert v.Chr. verfasste Aristoteles seine Vorstellungen darüber, wie Dichtung idealiter gestaltet sein müsse, um als gute Dichtung zu gelten. Er löst sich dabei von den Ansichten seines Lehrers Platon, der Dichtung für grundsätzlich sinnlos und unmoralisch hielt. Ausschnitte der Betrachtungen des Aristoteles zur Dichtung sind in der Poetik enthalten, die von ihm selbst möglicherweise gar nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war und an einigen Stellen dementsprechend bruchstückhaft und unzusammenhängend wirkt. Seine Ansichten zur Komödie, auf die er zu Beginn der Poetik hinweist, sind gänzlich verloren. Erhalten sind dagegen Einblicke in die Gedankenwelt des Aristoteles hinsichtlich der Tragödie, die einen großen Teil der Poetik ausmachen und in der Übersetzung von Manfred Fuhrmann den Ausgangspunkt der folgenden Darstellung bilden.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Facebook Smartphones - A Financial Analysis by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Der mittelalterliche Totentanz (Unter besonderer Berücksichtigung des Lübecker Totentanzes von 1489) by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Pflegekammern - ein wirksames Instrument zur Professionalisierung der Pflege? by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Bildungswunsch und Migration by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Unterschiede in den Souveränitätskonzepten von Hobbes und Locke - ein Ergebnis ihres jeweiligen Menschenbildes? by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Stand des Zweitspracherwerbs im Rahmen der Erziehung und Bildung baden-württembergischer Kindergärten by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Wert(e)orientierter Führungskräftekodex - empfehlenswert auch für Hochschulabsolventen? by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Der Video Game Crash. Aufstieg und Fall einer Branche by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Delphinschwimmen von der Grobform zur Feinform by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Wie entstand der Krieg in Tschetschenien? by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Gebet als Thema des Unterrichts in der Sek.II by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Malen und Zeichnen nach Vorlagen und Vorbildern by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Vom Umgang mit Sterbenden und Trauernden. Hilfen zur Selbsthilfe by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Der Einfluss des Westens auf die geschichtliche Entwicklung der japanischen Schriftkultur by Fritz Hubertus Vaziri
Cover of the book Leitungsberatung als Mittel der Kompetenzentwicklung in der Sozialen Arbeit by Fritz Hubertus Vaziri
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy