Die Urteilstafel der Kantischen transzendentalen Logik Entscheidungspunkt der kritischen Philosophie

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy
Cover of the book Die Urteilstafel der Kantischen transzendentalen Logik Entscheidungspunkt der kritischen Philosophie by Mirko Jungkunz, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Mirko Jungkunz ISBN: 9783638452717
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 8, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Mirko Jungkunz
ISBN: 9783638452717
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 8, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Kant Kritik der reinen Vernunft, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der hier vorliegenden Arbeit sollen im Wesentlichen zwei Hauptaspekte der Kritik der reinen Vernunft bezüglich des relevanten Textabschnittes 'Transzendentale Logik' näher bestimmt werden. In Erarbeitung der Texte verdeutlichte sich zunehmend die in dieser Arbeit berücksichtigte Schwerpunktsetzung. Die Urteilstafel rückte in den Vordergrund der Betrachtungen. Besser: Die Vollständigkeit der von Kant vorgeschlagenen Urteilstafel. Weiter ergaben sich daraus die Fragen. Sind für die Gewährleistung des Vollständigkeitsanspruches, der für das Ganze der kritischen Philosophie Kants zum Entscheidungspunkt wird, Annahmen zu berücksichtigen, die dem unmittelbar beigefügten Text, d.h. im Wesentlichen dem Abschnitt der transzendentalen Logik, nicht zu entnehmen sind? Oder verhält es sich umgekehrt? Gibt der benannte Textabschnitt den Schlüssel für das Verständnis der Urteilstafel und der damit verbundenen Kategorientafel frei? In Darstellung der darüber kontrovers geführten Diskussion erscheint mir Letzteres plausibler. Ebenfalls muss die der Urteilstafel immanente Verständnisweise berücksichtigt werden. Gibt es ein Prinzip, das ihr zugrunde liegt oder ist sie als Ganzes nur in Berücksichtigung aller von Kant aufgeführten Momente zu verstehen? In Auseinandersetzung mit diesen Fragen ergab sich notwendig der zweite, in dieser Arbeit eigens berücksichtigte Forschungsbereich. Aus welchem historischen Kontext ergab sich für Kant die in der Kritik vorliegende Bestimmung der Urteilsmomente? Wo liegen Übereinstimmungen, wo Unterschiede zur traditionellen, für Kant relevanten Logikdiskussion? Beweist Kant Innovationspotential oder entblößt er sich als Puzzlespieler, der schon vorhandene Systemvorschläge neu strukturiert? In Annäherung einer bezüglich dieser Überlegung fruchtbaren Untersuchung von Tonelli1ist beides gleichermaßen zutreffend. Kant vertraut auf schon erbrachte Leistungen von Logikern, beweist aber zugleich Gespür für deren Mängel. In einer abschließenden Überlegung, die eher als ein Hinweis auf die im Kantischen Vorschlag enthalten Schwierigkeiten zu lesen ist, entferne ich mich von der rein wissenschaftlichen Auseinandersetzung und versuche spekulativ Probleme zur Genese von Gegenstandswahrnehmungen aufzugreifen. Fruchtbar dafür waren schon früher geleistete Auseinandersetzungen mit Denkern, die Kant eher kritisch gegenüberstanden.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Kant Kritik der reinen Vernunft, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der hier vorliegenden Arbeit sollen im Wesentlichen zwei Hauptaspekte der Kritik der reinen Vernunft bezüglich des relevanten Textabschnittes 'Transzendentale Logik' näher bestimmt werden. In Erarbeitung der Texte verdeutlichte sich zunehmend die in dieser Arbeit berücksichtigte Schwerpunktsetzung. Die Urteilstafel rückte in den Vordergrund der Betrachtungen. Besser: Die Vollständigkeit der von Kant vorgeschlagenen Urteilstafel. Weiter ergaben sich daraus die Fragen. Sind für die Gewährleistung des Vollständigkeitsanspruches, der für das Ganze der kritischen Philosophie Kants zum Entscheidungspunkt wird, Annahmen zu berücksichtigen, die dem unmittelbar beigefügten Text, d.h. im Wesentlichen dem Abschnitt der transzendentalen Logik, nicht zu entnehmen sind? Oder verhält es sich umgekehrt? Gibt der benannte Textabschnitt den Schlüssel für das Verständnis der Urteilstafel und der damit verbundenen Kategorientafel frei? In Darstellung der darüber kontrovers geführten Diskussion erscheint mir Letzteres plausibler. Ebenfalls muss die der Urteilstafel immanente Verständnisweise berücksichtigt werden. Gibt es ein Prinzip, das ihr zugrunde liegt oder ist sie als Ganzes nur in Berücksichtigung aller von Kant aufgeführten Momente zu verstehen? In Auseinandersetzung mit diesen Fragen ergab sich notwendig der zweite, in dieser Arbeit eigens berücksichtigte Forschungsbereich. Aus welchem historischen Kontext ergab sich für Kant die in der Kritik vorliegende Bestimmung der Urteilsmomente? Wo liegen Übereinstimmungen, wo Unterschiede zur traditionellen, für Kant relevanten Logikdiskussion? Beweist Kant Innovationspotential oder entblößt er sich als Puzzlespieler, der schon vorhandene Systemvorschläge neu strukturiert? In Annäherung einer bezüglich dieser Überlegung fruchtbaren Untersuchung von Tonelli1ist beides gleichermaßen zutreffend. Kant vertraut auf schon erbrachte Leistungen von Logikern, beweist aber zugleich Gespür für deren Mängel. In einer abschließenden Überlegung, die eher als ein Hinweis auf die im Kantischen Vorschlag enthalten Schwierigkeiten zu lesen ist, entferne ich mich von der rein wissenschaftlichen Auseinandersetzung und versuche spekulativ Probleme zur Genese von Gegenstandswahrnehmungen aufzugreifen. Fruchtbar dafür waren schon früher geleistete Auseinandersetzungen mit Denkern, die Kant eher kritisch gegenüberstanden.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Ehe und die Konstruktion der Wirklichkeit. Ist der Ansatz von Peter Berger und Hansfried Kellner immer noch aktuell? by Mirko Jungkunz
Cover of the book Objektorientierte Programmierung by Mirko Jungkunz
Cover of the book Zur Perspektive von Kindern in der Kindheitsforschung by Mirko Jungkunz
Cover of the book Orte der Erinnerung - Erinnerungskultur & Gedächtnis by Mirko Jungkunz
Cover of the book Drahtlose Internetzugänge im Überblick by Mirko Jungkunz
Cover of the book Trauerbegleitung im Kasualgespräch by Mirko Jungkunz
Cover of the book Umsetzung der Kinästhetik in den Stationsalltag by Mirko Jungkunz
Cover of the book Betriebliche Altersversorgung und Tarifvorbehalt by Mirko Jungkunz
Cover of the book Neuer Institutionalismus und der Property-Rights-Ansatz in der Wirtschaftstheorie [Seminararbeit plus Präsentation] by Mirko Jungkunz
Cover of the book Die Break-Even-Analyse und ihre Anwendung in Kostenplanung und Kostenkontrolle by Mirko Jungkunz
Cover of the book Inszenierung von Textstellen eines Romans am Beispiel Effi Briest by Mirko Jungkunz
Cover of the book Die Stellung der Frau in der islamischen Kinderbetreuung by Mirko Jungkunz
Cover of the book Projektmanagement als Hilfsmittel des Zielkostenmanagements (Target Costing) by Mirko Jungkunz
Cover of the book Le télétexte d'ARTE en France et en Allemagne by Mirko Jungkunz
Cover of the book GmbH und Einzelunternehmen im Rechtsformvergleich nach der Steuerreform 2015/16 by Mirko Jungkunz
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy