Gerechte Vermögensverteilung durch Selbstverwirklichung

Business & Finance, Business Reference, Business Ethics
Cover of the book Gerechte Vermögensverteilung durch Selbstverwirklichung by Christoph Klein, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Christoph Klein ISBN: 9783640923380
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 23, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christoph Klein
ISBN: 9783640923380
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 23, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach (Fachbereich Wirtschaft), Veranstaltung: Wirtschaftswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Allzuoft stellt sich die Frage, warum Wohlstand und damit auch das Vermögen so unterschiedlich, man neigt fast dazu zu sagen ungerecht, verteilt sind. Lateinamerika ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts der Kontinent mit den krassesten Einkommensunterschieden. Laut CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, spanisch für 'Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik') lebten um 2000 etwa 35 Prozent der Süd- und Zentralamerikaner im Zustand der Armut oder gar des Elends. Wie kam diese Entwicklung zustande? Es heißt, Konsum verhelfe zu Wohlstand, je mehr konsumiert wird, umso schneller steigert man den materiellen Wohlstand. Aber muss der materielle Wohlstand denn an erster Stelle stehen? Wird Wohlstand nicht auch an persönlichen Wohlbefinden und Lebensqualität gemessen? Ist dieser materielle Wohlstand, dem wir als Industrienationen verfallen sind und der uns niemals vollkommen befriedigen kann, überhaupt erstrebenswert? Kann und möchte überhaupt der in einer Industrienation lebende Mensch sich mit dieser Problematik auseinandersetzen beziehungsweise sein Konsumverhalten dahingehend ändern, damit er anderen Menschen hilft? Mit dieser Arbeit möchte ich einen Gedankenanstoß geben, damit sich der Leser selber die Frage stellt, warum Konsum in den Industrienationen nicht ausreichend den Wohlstand in Schwellenländern fördert, obwohl Wohlstand erstgenannter auf vielerlei Ressourcen dieser basiert? Warum versackt der Wohlstand auf dem Weg von den Industrienationen zu den Schwellenländern, die ökonomisch unterentwickelt sind, aber dennoch die Ressourcen, die Basis liefern? Müsste nicht durch unseren bewussten Konsum der Fluß des Konsums weiterfließen können? Müsste es nicht im Interesse des Konsumenten sein, Wohlstand weiter zu tragen? Genau diese Fragen möchte ich anreißen und die zunehmende Wichtigkeit unserer Rolle als Konsument hervorheben. Mit dem gerne vielzitierten 'Näherrücken' der Welt im Allgemeinen und der Liberalisierung der Märkte weltweit werden den Staaten nach und nach Möglichkeiten genommen beziehungsweise werden sie der Macht entzogen, diesen soziale Grenzen zu setzen. Im Zuge dieses Phänomens haben sich viele Politiker mehr und mehr den Unternehmen unterworfen und sich damit ihrer gesellschaftlichen Pflicht entzogen und vor allen Dingen im letzten Jahrhundert allzuoft bereichert. Insbesondere werde ich hierzu auf die Entwicklung in Lateinamerika eingehen, das seit langer Zeit unter der Politik von Unternehmen leidet.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach (Fachbereich Wirtschaft), Veranstaltung: Wirtschaftswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Allzuoft stellt sich die Frage, warum Wohlstand und damit auch das Vermögen so unterschiedlich, man neigt fast dazu zu sagen ungerecht, verteilt sind. Lateinamerika ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts der Kontinent mit den krassesten Einkommensunterschieden. Laut CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, spanisch für 'Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik') lebten um 2000 etwa 35 Prozent der Süd- und Zentralamerikaner im Zustand der Armut oder gar des Elends. Wie kam diese Entwicklung zustande? Es heißt, Konsum verhelfe zu Wohlstand, je mehr konsumiert wird, umso schneller steigert man den materiellen Wohlstand. Aber muss der materielle Wohlstand denn an erster Stelle stehen? Wird Wohlstand nicht auch an persönlichen Wohlbefinden und Lebensqualität gemessen? Ist dieser materielle Wohlstand, dem wir als Industrienationen verfallen sind und der uns niemals vollkommen befriedigen kann, überhaupt erstrebenswert? Kann und möchte überhaupt der in einer Industrienation lebende Mensch sich mit dieser Problematik auseinandersetzen beziehungsweise sein Konsumverhalten dahingehend ändern, damit er anderen Menschen hilft? Mit dieser Arbeit möchte ich einen Gedankenanstoß geben, damit sich der Leser selber die Frage stellt, warum Konsum in den Industrienationen nicht ausreichend den Wohlstand in Schwellenländern fördert, obwohl Wohlstand erstgenannter auf vielerlei Ressourcen dieser basiert? Warum versackt der Wohlstand auf dem Weg von den Industrienationen zu den Schwellenländern, die ökonomisch unterentwickelt sind, aber dennoch die Ressourcen, die Basis liefern? Müsste nicht durch unseren bewussten Konsum der Fluß des Konsums weiterfließen können? Müsste es nicht im Interesse des Konsumenten sein, Wohlstand weiter zu tragen? Genau diese Fragen möchte ich anreißen und die zunehmende Wichtigkeit unserer Rolle als Konsument hervorheben. Mit dem gerne vielzitierten 'Näherrücken' der Welt im Allgemeinen und der Liberalisierung der Märkte weltweit werden den Staaten nach und nach Möglichkeiten genommen beziehungsweise werden sie der Macht entzogen, diesen soziale Grenzen zu setzen. Im Zuge dieses Phänomens haben sich viele Politiker mehr und mehr den Unternehmen unterworfen und sich damit ihrer gesellschaftlichen Pflicht entzogen und vor allen Dingen im letzten Jahrhundert allzuoft bereichert. Insbesondere werde ich hierzu auf die Entwicklung in Lateinamerika eingehen, das seit langer Zeit unter der Politik von Unternehmen leidet.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Perspektiven von (Weiter-)Bildungsmaßnahmen zur Reduzierung des Fachkräftemangels im MINT-Bereich by Christoph Klein
Cover of the book Tourism and hospitality training among Botswana's tertiary institution. A stakeholder perspective by Christoph Klein
Cover of the book Innerfamiliale Arbeitsteilung und Elternschaft in Deutschland by Christoph Klein
Cover of the book Zum Umgang mit der christlichen Theologie in Dantes 'Divina Commedia' anhand ausgewählter Beispiele des 'Inferno' by Christoph Klein
Cover of the book Amina Wadud and feminist interpretation of surah 4:34 by Christoph Klein
Cover of the book Beschäftigungssicherung gegen Gehaltsverzicht by Christoph Klein
Cover of the book 'Miß Sara Sampson' von Gotthold Ephraim Lessing. Ist Sara die Inkarnation der Tugend und Marwood die personifizierte Lasterhaftigkeit? by Christoph Klein
Cover of the book Der Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder by Christoph Klein
Cover of the book Die Vertreibung der Sudetendeutschen 1945 aus ihrer Heimat. by Christoph Klein
Cover of the book Financial Shared Service Center in österreichischen, börsennotierten Konzernen by Christoph Klein
Cover of the book Der gute Sozialarbeiter und das dialogische Prinzip by Christoph Klein
Cover of the book Demokratietheorien und Kritik am parlamentarischen System by Christoph Klein
Cover of the book Arthur Schopenhauers Auffassung über den Wahnsinn by Christoph Klein
Cover of the book Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtsstunde 'Special Days in Britain' by Christoph Klein
Cover of the book Zertifikate als Anlagealternative im Niedrigzinsumfeld. Überblick, Formen und Bedeutung für die Kundenberatung by Christoph Klein
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy