Kulturförderung des Bundes und kultureller Impact im Gesundheitswesen

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Anthropology
Cover of the book Kulturförderung des Bundes und kultureller Impact im Gesundheitswesen by Marion Röbkes, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Marion Röbkes ISBN: 9783638022897
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 10, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marion Röbkes
ISBN: 9783638022897
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 10, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Institut für Kulturmanagement), Veranstaltung: Modul 3, 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kulturmanagement in Bezug auf das Gesundheitswesen zu verstehen, erfordert auf den ersten Blick einen Brückenschlag zwischen zwei weit auseinander fallenden Bereichen, der schwierig oder aber zumindest als eine Herausforderung erscheint; denn Kulturmanagement bezieht sich - in einer häufig verstandenen Form - auf die darstellende oder bildende Kunst, die in Museen, Theatern und Bibliotheken ausstellbar, vorführbar und erfahrbar ist, aber auch auf akustische und visuelle Produktionen, die bei 'Funk, Film und Fernsehen' erstellt und verbreitet werden können. Kurzum bezieht sich Kulturmanagement vielfach auf Kunst- und Ausprägungsformen, die eine Kultur definieren, 'die man schaffen, fördern und als (nationalen) Besitz verehren kann: die höhere Welt der Werte und Werke in Kunst, Philosophie und Wissenschaft.' (BUSCHE) In aller Regel ist der Mensch in diesem Prozess dabei als Organisator, Manager oder Produzent von Kunst und Kultur beteiligt. Interessante Aspekte tauchen zusätzlich jedoch auf, wenn der Mensch nicht als Produzent tätig ist, sondern selbst als Kulturprodukt in die Ausstellung, Vermarktung, in das Zentrum des Kulturmanagements gerät. Die finanzielle und materielle Unterstützung derartiger Veranstaltungen und Projekte, die den Menschen im Fokus haben, gehört zum Kernbereich der Kulturförderung des Bundes, (sofern sie nicht dem Subsidiaritätsprinzip in Bezug auf die Bundesländer unterliegt) und auf das bezogen ist, was nach dem 'Kulturfinanzbericht' der Bundesregierung finanziell gefördert wird - beziehungsweise potentiell gefördert werden könnte . In dem 'Kulturfinanzbericht' greift die Kulturförderung auf einen normativen Kulturbegriff zurück, der bereits von HEINRICHS kritisiert wurde, da hierdurch die Förderung bestimmter Institutionen und Projekte nicht nur ermöglicht, sondern auch verhindert wird - je nachdem, wie eng oder weit die Definition des zu fördernden Inhaltes erfolgt . So lässt sich - in Abschnitt 2.1. - die auch aus der Praxis heraus berechtigte Frage stellen, ob 'Kultur ohne Kunst' durch den Bund überhaupt förderbar ist ,bzw. die Feststellung treffen, dass auch de facto eine Kulturförderung stattfinden kann, ohne explizit so benannt zu werden.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Institut für Kulturmanagement), Veranstaltung: Modul 3, 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kulturmanagement in Bezug auf das Gesundheitswesen zu verstehen, erfordert auf den ersten Blick einen Brückenschlag zwischen zwei weit auseinander fallenden Bereichen, der schwierig oder aber zumindest als eine Herausforderung erscheint; denn Kulturmanagement bezieht sich - in einer häufig verstandenen Form - auf die darstellende oder bildende Kunst, die in Museen, Theatern und Bibliotheken ausstellbar, vorführbar und erfahrbar ist, aber auch auf akustische und visuelle Produktionen, die bei 'Funk, Film und Fernsehen' erstellt und verbreitet werden können. Kurzum bezieht sich Kulturmanagement vielfach auf Kunst- und Ausprägungsformen, die eine Kultur definieren, 'die man schaffen, fördern und als (nationalen) Besitz verehren kann: die höhere Welt der Werte und Werke in Kunst, Philosophie und Wissenschaft.' (BUSCHE) In aller Regel ist der Mensch in diesem Prozess dabei als Organisator, Manager oder Produzent von Kunst und Kultur beteiligt. Interessante Aspekte tauchen zusätzlich jedoch auf, wenn der Mensch nicht als Produzent tätig ist, sondern selbst als Kulturprodukt in die Ausstellung, Vermarktung, in das Zentrum des Kulturmanagements gerät. Die finanzielle und materielle Unterstützung derartiger Veranstaltungen und Projekte, die den Menschen im Fokus haben, gehört zum Kernbereich der Kulturförderung des Bundes, (sofern sie nicht dem Subsidiaritätsprinzip in Bezug auf die Bundesländer unterliegt) und auf das bezogen ist, was nach dem 'Kulturfinanzbericht' der Bundesregierung finanziell gefördert wird - beziehungsweise potentiell gefördert werden könnte . In dem 'Kulturfinanzbericht' greift die Kulturförderung auf einen normativen Kulturbegriff zurück, der bereits von HEINRICHS kritisiert wurde, da hierdurch die Förderung bestimmter Institutionen und Projekte nicht nur ermöglicht, sondern auch verhindert wird - je nachdem, wie eng oder weit die Definition des zu fördernden Inhaltes erfolgt . So lässt sich - in Abschnitt 2.1. - die auch aus der Praxis heraus berechtigte Frage stellen, ob 'Kultur ohne Kunst' durch den Bund überhaupt förderbar ist ,bzw. die Feststellung treffen, dass auch de facto eine Kulturförderung stattfinden kann, ohne explizit so benannt zu werden.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Speech against the thesis by Raúl Gaston Krüger 'Marriage is unnecessary, old fashioned and outdated' by Marion Röbkes
Cover of the book Der Einfluß des Kantianismus auf Rudolf Otto by Marion Röbkes
Cover of the book Die Vermögensverwaltung über eine GmbH. Die Besteuerung des Vermögens auf Ebene der Gesellschaft und des Gesellschafters by Marion Röbkes
Cover of the book Oliver Stone's Natural Born Killers. Extreme Gewalt im Film - ästhetischer Genuß oder gefährliches Vorbild? by Marion Röbkes
Cover of the book Muslime in Yangon by Marion Röbkes
Cover of the book Wie funktioniert das Hausnummernsystem? Der Bau eines Straßenmodells in einer 5. Klasse by Marion Röbkes
Cover of the book Der neue Vorschlag einer EU-Übernahmerichtlinie vom 2.10.2002 und das deutsche Übernahmerecht by Marion Röbkes
Cover of the book Othello - a classical drama by William Shakespeare - adapted for screen by Orson Welles, Serge Yutkevich and Oliver Parker by Marion Röbkes
Cover of the book Richard Wagners Mythensynthese im Ring des Nibelungen by Marion Röbkes
Cover of the book Der Klostersturm 1940/41 und die Gegenwehr des Bischofs von Galen by Marion Röbkes
Cover of the book Kants Theorie des Hangs zum Bösen. Eine Auseinandersetzung mit dem Kommentar von Christoph Horn by Marion Röbkes
Cover of the book Die Industrialisierung Japans - Eine spezifisch japanische Entwicklung by Marion Röbkes
Cover of the book Flurnamen als Quelle der Landnutzung - Die Flurnamen der Stadt Weilheim/Teck im Wandel der Zeit by Marion Röbkes
Cover of the book Steuerliche Behandlung von Reparatur- und Modernisierungsaufwand bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung by Marion Röbkes
Cover of the book Besonderheiten der Beschaffung über elektronische B2B-Marktplätze by Marion Röbkes
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy