Wandel und Kontinuität im Verhältnis von Familie und Beruf in Ost- und Westdeutschland

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Wandel und Kontinuität im Verhältnis von Familie und Beruf in Ost- und Westdeutschland by Gesa Brüchmann, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Gesa Brüchmann ISBN: 9783638558617
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 20, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Gesa Brüchmann
ISBN: 9783638558617
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 20, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Essay aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Hamburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: 'Wandel und Kontinuität im Verhältnis von Familie und Beruf in Ost- und Westdeutschland', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Text von Birgit Geissler und Mechtild Oechsle beschäftigt sich dem Titel nach mit den Lebenslaufentwürfen junger Frauen in der heutigen Gesellschaft und den damit verbundenen Chancen und Problemen. Die Autorinnen haben den Text in verschiedene Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil geht es um die biographische Selbststeuerung und die halbierte Moderne, im zweiten um die Modernisierung des Frauenlebens sowie die rechtliche Gleichheit und die materielle Unabhängigkeit. In den folgenden Abschnitten werden zuerst das Gleichheitspostulat und die doppelte Lebensführung und danach die Lebensplanung als Konstruktion neuer Relationen zwischen Erwerbsarbeit und Familie diskutiert. Daran schließt sich der letzte und ausführlichste Abschnitt an, der ein Entwurf verschiedener Typen der Lebensplanung ist, gefolgt vom letzten Teil, der sich kurz mit der Lebensplanung als Ressource befasst. Ich möchte in diesem Essay der Frage nachgehen, ob und unter welchen Bedingungen Familie bzw. Kinder und Beruf für Frauen in der heutigen Gesellschaft realisierbar sind und welche Vereinbarkeitsproblematik damit einhergeht. Darüber hinaus möchte ich untersuchen, welche Typen der Lebensplanung in Bezug auf diese Frage vorteilhaft sind. Der erste Teil des vorliegenden Textes ist eine Einführung in die sogenannte 'biographische Selbststeuerung'. Die Autorinnen berichten hier von der Möglichkeit der Planung des menschlichen Lebens. Das Leben eines Individuums sollte von diesem als Projekt angesehen werden, mit dem in der heutigen Zeit sowohl vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf Bildung und Beruf als auch 'Risiken der Diskontinuität' verbunden sind, die es zu beherrschen gilt. Mit dieser Antizipation ist die Eigeninitiative des Individuums verbunden, das heißt die Auseinandersetzung mit den normativen und institutionellen Institutionen und Vorgaben, die der Lebensplanung bestimmte Grenzen setzen. Das planende Verhalten wird in diesem Zusammenhang vor allem auf Männer bezogen, da sie voll in den Arbeitsmarkt integriert sind. Bei diesen geschlechtsspezifischen Lebenslaufmodellen wird der Frau keine selbständige Planung zugeschrieben. Frauen waren früher eher beschränkt auf Ehe und Familie und in Bezug auf die soziale (Ab-) Sicherung und den Lebensunterhalt auf den Mann angewiesen. Ihnen wurde in der Erwerbsarbeit kein Platz eingeräumt und darüber hinaus würden nur 'widrige Umstände' die Frauen zur Erwerbsarbeit, das heißt zu abweichenden Verhalten, zwingen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Essay aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Hamburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: 'Wandel und Kontinuität im Verhältnis von Familie und Beruf in Ost- und Westdeutschland', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Text von Birgit Geissler und Mechtild Oechsle beschäftigt sich dem Titel nach mit den Lebenslaufentwürfen junger Frauen in der heutigen Gesellschaft und den damit verbundenen Chancen und Problemen. Die Autorinnen haben den Text in verschiedene Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil geht es um die biographische Selbststeuerung und die halbierte Moderne, im zweiten um die Modernisierung des Frauenlebens sowie die rechtliche Gleichheit und die materielle Unabhängigkeit. In den folgenden Abschnitten werden zuerst das Gleichheitspostulat und die doppelte Lebensführung und danach die Lebensplanung als Konstruktion neuer Relationen zwischen Erwerbsarbeit und Familie diskutiert. Daran schließt sich der letzte und ausführlichste Abschnitt an, der ein Entwurf verschiedener Typen der Lebensplanung ist, gefolgt vom letzten Teil, der sich kurz mit der Lebensplanung als Ressource befasst. Ich möchte in diesem Essay der Frage nachgehen, ob und unter welchen Bedingungen Familie bzw. Kinder und Beruf für Frauen in der heutigen Gesellschaft realisierbar sind und welche Vereinbarkeitsproblematik damit einhergeht. Darüber hinaus möchte ich untersuchen, welche Typen der Lebensplanung in Bezug auf diese Frage vorteilhaft sind. Der erste Teil des vorliegenden Textes ist eine Einführung in die sogenannte 'biographische Selbststeuerung'. Die Autorinnen berichten hier von der Möglichkeit der Planung des menschlichen Lebens. Das Leben eines Individuums sollte von diesem als Projekt angesehen werden, mit dem in der heutigen Zeit sowohl vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf Bildung und Beruf als auch 'Risiken der Diskontinuität' verbunden sind, die es zu beherrschen gilt. Mit dieser Antizipation ist die Eigeninitiative des Individuums verbunden, das heißt die Auseinandersetzung mit den normativen und institutionellen Institutionen und Vorgaben, die der Lebensplanung bestimmte Grenzen setzen. Das planende Verhalten wird in diesem Zusammenhang vor allem auf Männer bezogen, da sie voll in den Arbeitsmarkt integriert sind. Bei diesen geschlechtsspezifischen Lebenslaufmodellen wird der Frau keine selbständige Planung zugeschrieben. Frauen waren früher eher beschränkt auf Ehe und Familie und in Bezug auf die soziale (Ab-) Sicherung und den Lebensunterhalt auf den Mann angewiesen. Ihnen wurde in der Erwerbsarbeit kein Platz eingeräumt und darüber hinaus würden nur 'widrige Umstände' die Frauen zur Erwerbsarbeit, das heißt zu abweichenden Verhalten, zwingen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Einführung von SAP by Gesa Brüchmann
Cover of the book Wir sind wieder wer! 'Das Wunder von Bern' und seine Wirkung auf die deutsche Gesellschaft der 50er Jahre by Gesa Brüchmann
Cover of the book Positionelle Identifizierung der Krankheitsgene bei idiopathisch generalisierten Epilepsien by Gesa Brüchmann
Cover of the book Jetpack Simulator by Gesa Brüchmann
Cover of the book Wareneingangskontrolle (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau) by Gesa Brüchmann
Cover of the book Die filmische Umsetzung von Geschichte in 'Der Untergang' und 'Inglourious Basterds by Gesa Brüchmann
Cover of the book Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens - Theoretische Grundlagen und Beispiele aus der Praxis by Gesa Brüchmann
Cover of the book Widerspruchsverfahren bezüglich Sanktionen im SGBII by Gesa Brüchmann
Cover of the book Die EU-Osterweiterung 2004 by Gesa Brüchmann
Cover of the book Unlocking the Revenue Potential in Kenya by Gesa Brüchmann
Cover of the book Exchange rate movements and their explanation by Gesa Brüchmann
Cover of the book Rainer Werner Fassbinders 'Lili Marleen' - Unterschiedliche Arten der Leitmotivtechnik by Gesa Brüchmann
Cover of the book Die Balanced Scorecard im Krankenhaus by Gesa Brüchmann
Cover of the book German Loanwords in English. An Assessment of Germanisms Such As 'Sauerkraut, Pretzel and Strudel' by Gesa Brüchmann
Cover of the book Das Verhältnis von Religion und Politik in den Schriften von Karl Marx und Max Weber mit einem Ausblick in die gegenwärtige Zeit by Gesa Brüchmann
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy