Zu den Entwicklungstendenzen des in Deutschland gesprochenen Russisch

Nonfiction, Reference & Language, Foreign Languages, Russian
Cover of the book Zu den Entwicklungstendenzen des in Deutschland gesprochenen Russisch by Anna Bolshukhina, GRIN Verlag
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Author: Anna Bolshukhina ISBN: 9783638628723
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 17, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Anna Bolshukhina
ISBN: 9783638628723
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 17, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: gut (2,0), Georg-August-Universität Göttingen (Slavisches Seminar), Veranstaltung: Die russische Sprache in der Diaspora, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Russische der russischsprachigen Emigranten, die in einer fremdsprachigen Umgebung leben, also das `Russisch in der Diaspora` (Steinke 1999), steht schon seit einigen Jahren im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses vieler Linguisten (Zemskaja 2001; Protasova 1996; Glovinskaja 1999; 2001; Pfandl 1994;1997;1998; Golubeva-Monatkina 1993; 1994; Andrews 1997; Steinke 1999 u.a.). In den oben genannten Veröffentlichungen wird das Hauptinteresse entweder der Analyse der Sprache einer der vier Emigrationswellen gewidmet, wie z.B. im Buch von Elena Zemskaja (2001), wo man eine sehr ausführliche Beschreibung der Sprache der 1. Emigrationswelle findet. Oder es wird nach Interferenzen 1 im Russischen der Emigranten, die durch Kontakt mit den Sprachen der Aufnahmeländer entstanden sind, z.B. durch das Englische (Andrews 1997) oder das Französische (Golubeva-Monatkina 1994) und durch das Deutsche (Pfandl 1994;1997;1998; Protasova 1996) geforscht. Daneben gibt es zwei Artikel von Glovinskaja (1999; 2001), in denen diese Autorin einige Sprachveränderungserscheinungen, die sowohl im Mutterland- als auch im Diasporarussischen der Gegenwart vollzogen wurden, darstellt und analysiert. Und schließlich ist eine Arbeit zur Entstehung der russischen Diaspora im Ausland von Steinke (1999) zu nennen, die neben einer kurzen Geschichte der russischen Emigration eine Reihe von Herangehensweisen zur Erforschung der Diasporasprache darbietet. Im Mittelpunkt der Betrachtung der vorliegenden Arbeit stehen die Darstellung und Analyse der Besonderheiten des Emigrantenrussischen, und zwar anhand von Beispielen aus der Sprache von Personen, die vor allem ab Mitte der 80er Jahre zuerst aus der UdSSR, später ab 1991 aus Russland oder anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland bzw. Österreich emigriert sind, also die Besonderheiten der russischen Sprache der in deutschsprachigen Ländern lebenden russischsprachigen Emigranten der sog. vierten Emigrationswelle. Dabei soll erstens anhand der aus den verschiedenen Literaturquellen entnommenen Beispiele der Emigrantensprache festgestellt werden, ob überhaupt und welche Abweichungen von der Sprachnorm unter dem deutschen Einfluss im Emigrantenrussischen der Gegenwart entstanden sind. Es sollen in diesem Zusammenhang möglichst alle Sprachebenen, vor allem aber die phonetische, die lexikalische, die morphologische und die syntaktische Sprachebene untersucht werden.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: gut (2,0), Georg-August-Universität Göttingen (Slavisches Seminar), Veranstaltung: Die russische Sprache in der Diaspora, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Russische der russischsprachigen Emigranten, die in einer fremdsprachigen Umgebung leben, also das `Russisch in der Diaspora` (Steinke 1999), steht schon seit einigen Jahren im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses vieler Linguisten (Zemskaja 2001; Protasova 1996; Glovinskaja 1999; 2001; Pfandl 1994;1997;1998; Golubeva-Monatkina 1993; 1994; Andrews 1997; Steinke 1999 u.a.). In den oben genannten Veröffentlichungen wird das Hauptinteresse entweder der Analyse der Sprache einer der vier Emigrationswellen gewidmet, wie z.B. im Buch von Elena Zemskaja (2001), wo man eine sehr ausführliche Beschreibung der Sprache der 1. Emigrationswelle findet. Oder es wird nach Interferenzen 1 im Russischen der Emigranten, die durch Kontakt mit den Sprachen der Aufnahmeländer entstanden sind, z.B. durch das Englische (Andrews 1997) oder das Französische (Golubeva-Monatkina 1994) und durch das Deutsche (Pfandl 1994;1997;1998; Protasova 1996) geforscht. Daneben gibt es zwei Artikel von Glovinskaja (1999; 2001), in denen diese Autorin einige Sprachveränderungserscheinungen, die sowohl im Mutterland- als auch im Diasporarussischen der Gegenwart vollzogen wurden, darstellt und analysiert. Und schließlich ist eine Arbeit zur Entstehung der russischen Diaspora im Ausland von Steinke (1999) zu nennen, die neben einer kurzen Geschichte der russischen Emigration eine Reihe von Herangehensweisen zur Erforschung der Diasporasprache darbietet. Im Mittelpunkt der Betrachtung der vorliegenden Arbeit stehen die Darstellung und Analyse der Besonderheiten des Emigrantenrussischen, und zwar anhand von Beispielen aus der Sprache von Personen, die vor allem ab Mitte der 80er Jahre zuerst aus der UdSSR, später ab 1991 aus Russland oder anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland bzw. Österreich emigriert sind, also die Besonderheiten der russischen Sprache der in deutschsprachigen Ländern lebenden russischsprachigen Emigranten der sog. vierten Emigrationswelle. Dabei soll erstens anhand der aus den verschiedenen Literaturquellen entnommenen Beispiele der Emigrantensprache festgestellt werden, ob überhaupt und welche Abweichungen von der Sprachnorm unter dem deutschen Einfluss im Emigrantenrussischen der Gegenwart entstanden sind. Es sollen in diesem Zusammenhang möglichst alle Sprachebenen, vor allem aber die phonetische, die lexikalische, die morphologische und die syntaktische Sprachebene untersucht werden.

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