Zwischen Realität und Virtualität - Eine pädagogische Betrachtung des Internets

Eine pädagogische Betrachtung des Internets

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Teaching, Computers & Technology
Cover of the book Zwischen Realität und Virtualität - Eine pädagogische Betrachtung des Internets by Marc Schneider, GRIN Verlag
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Author: Marc Schneider ISBN: 9783638237536
Publisher: GRIN Verlag Publication: December 4, 2003
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marc Schneider
ISBN: 9783638237536
Publisher: GRIN Verlag
Publication: December 4, 2003
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main (Soziale Arbeit und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit wurde bislang in der Sozialpädagogik vernachlässigt. Doch gerade Begriffe wie Identität, Kommunikation und Medienkompetenz sind Begriffe, die auch im Kontext der Neuen Medien eine tragende Rolle spielen und spielen werden. Da diese digitalen Medien immer mehr und vielfältig in ihrer Art in unsere Gesellschaft dringen, dürfen sie nicht einfach ignoriert werden. Die sogenannten Neuen und interaktiven Medien verändern zweifellos unsere Gesellschaft, sogar unsere gesamte Kultur. Mit dem Internet als Herzstück revolutionieren sie auf allen Gebieten unsere traditionellen Massenmedien. Das eine einzige Technologie alle sozialen Kommunikationsbereiche revolutioniert und neu definiert, hätte niemand für möglich gehalten. Dass dieselbe Technologie das Potential bietet, bekannte und in der Menschheitsgeschichte entwickelte Medientypen (Foto, Fernsehen, Kommunikation, Buch, ...) aufzunehmen und zu vereinen, war auch nicht vorher so gedacht.1 Doch was ist so besonders am Internet? Was bietet das Internet als Medium denn wirklich Neues? Kommunikationsaspekt? Kommunikation gab es schon immer in der Menschheitsgeschichte, von der face to face Kommunikation bis zum Telefon. Die Menschen reden, telefonieren und schreiben Briefe, um sich zu verständigen. Softwaredownload? Es gibt File Sharing Programme zum herunterladen von Filmen, Spielen und Musik aus dem Internet. Doch auch vor dem Internet hörten wir Musik, gingen ins Kino oder spielten Spiele. Wissensflut? Leider entpuppt sich die Wissensflut bei näherer Betrachtung nur als Informationsflut. Diese bekommt man auch in jeder guten Bibliothek, zwar dauert es ein wenig länger, doch ist es viel verlässlicher. Internetshopping? Sachen bei E-Bay zu ersteigern oder bei Amazon zu kaufen ist natürlich sehr praktisch. Doch gab es Versandhändler wie Quelle auch schon vor den Zeiten des Internet, sogar mit mehr Erfolg. Laut FAZ macht der Online Buchhandel nur einen Marktanteil von 2,3% aus.2 Schmutz und Perversion? Weder Amokläufe, Sex oder Gewalt sind Erfindungen des Internet. Darüber wurde auch vorher in anderen Medienbereichen ausreichend berichtet. Das WWW ist ein Spiegel der Gesellschaft und somit nicht besser oder schlechter als die Gesellschaft selbst.3 [...] 1 vgl. Faßler 2000, 9 2 vgl. Feibel 2001, 25ff 3 vgl. a.a.o., 27

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main (Soziale Arbeit und Gesundheit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit wurde bislang in der Sozialpädagogik vernachlässigt. Doch gerade Begriffe wie Identität, Kommunikation und Medienkompetenz sind Begriffe, die auch im Kontext der Neuen Medien eine tragende Rolle spielen und spielen werden. Da diese digitalen Medien immer mehr und vielfältig in ihrer Art in unsere Gesellschaft dringen, dürfen sie nicht einfach ignoriert werden. Die sogenannten Neuen und interaktiven Medien verändern zweifellos unsere Gesellschaft, sogar unsere gesamte Kultur. Mit dem Internet als Herzstück revolutionieren sie auf allen Gebieten unsere traditionellen Massenmedien. Das eine einzige Technologie alle sozialen Kommunikationsbereiche revolutioniert und neu definiert, hätte niemand für möglich gehalten. Dass dieselbe Technologie das Potential bietet, bekannte und in der Menschheitsgeschichte entwickelte Medientypen (Foto, Fernsehen, Kommunikation, Buch, ...) aufzunehmen und zu vereinen, war auch nicht vorher so gedacht.1 Doch was ist so besonders am Internet? Was bietet das Internet als Medium denn wirklich Neues? Kommunikationsaspekt? Kommunikation gab es schon immer in der Menschheitsgeschichte, von der face to face Kommunikation bis zum Telefon. Die Menschen reden, telefonieren und schreiben Briefe, um sich zu verständigen. Softwaredownload? Es gibt File Sharing Programme zum herunterladen von Filmen, Spielen und Musik aus dem Internet. Doch auch vor dem Internet hörten wir Musik, gingen ins Kino oder spielten Spiele. Wissensflut? Leider entpuppt sich die Wissensflut bei näherer Betrachtung nur als Informationsflut. Diese bekommt man auch in jeder guten Bibliothek, zwar dauert es ein wenig länger, doch ist es viel verlässlicher. Internetshopping? Sachen bei E-Bay zu ersteigern oder bei Amazon zu kaufen ist natürlich sehr praktisch. Doch gab es Versandhändler wie Quelle auch schon vor den Zeiten des Internet, sogar mit mehr Erfolg. Laut FAZ macht der Online Buchhandel nur einen Marktanteil von 2,3% aus.2 Schmutz und Perversion? Weder Amokläufe, Sex oder Gewalt sind Erfindungen des Internet. Darüber wurde auch vorher in anderen Medienbereichen ausreichend berichtet. Das WWW ist ein Spiegel der Gesellschaft und somit nicht besser oder schlechter als die Gesellschaft selbst.3 [...] 1 vgl. Faßler 2000, 9 2 vgl. Feibel 2001, 25ff 3 vgl. a.a.o., 27

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