Das Konzept des 'Gender Mainstreaming' der Europäischen Union zum Abbau sozialer Ungleichheiten und zur Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern

Zwischen verfolgtem Anspruch und momentaner Wirklichkeit

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Das Konzept des 'Gender Mainstreaming' der Europäischen Union zum Abbau sozialer Ungleichheiten und zur Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern by Christian Blume, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Christian Blume ISBN: 9783638712804
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 22, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christian Blume
ISBN: 9783638712804
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 22, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die ansteigende Bedeutung der Europäischen Union für das Zusammenleben der Menschen in den europäischen Nationalstaaten und ihre wachsende Kompetenz bei der Formulierung von Leitlinien, Gesetzen und Zielen einer europäischen Politik, werfen die Frage nach einem gesamteuropäischen Konzept der E.U. zur Nivellierung der noch immer bestehenden Ungleichheitsstellung zwischen den Geschlechtern auf. Mit dem Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages von 1999 ergänzte die Europäische Union, die von ihr bis zu diesem Zeitpunkt primär verfolgte Strategie von einzelnen Programmen und Maßnahmen zur Erreichung der Geschlechtergleichstellung durch einen integrierenden Ansatz, dem Gender Mainstreaming. Die Idee einer übergeordneten Rahmenstrategie ist das zentrale Kennzeichen dieses Konzepts, angewandt auf allen Ebenen und in der alle Aktionen und Programme zusammengefasst sind, um nicht nur Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern abzubauen, sondern auch Gerechtigkeit und Chancengleichheit herzustellen. In wie weit diese Strategie tauglich ist, um ihren verfolgten Anspruch, die Herstellung von Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, zu erfüllen, soll in den Fokus dieses Essays gestellt werden. Dazu werde ich im Folgenden das Gender - Mainstreaming - Konzept der Europäischen Union näher erläutern und dessen Funktion, Instrumente und Zielsetzungen herausstellen, um dann kritisch hinterfragen zu können, ob sie dem selbstgesetzten Anspruch gerecht werden und welche Defizite beziehungsweise Fortschritte zu verzeichnen sind.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die ansteigende Bedeutung der Europäischen Union für das Zusammenleben der Menschen in den europäischen Nationalstaaten und ihre wachsende Kompetenz bei der Formulierung von Leitlinien, Gesetzen und Zielen einer europäischen Politik, werfen die Frage nach einem gesamteuropäischen Konzept der E.U. zur Nivellierung der noch immer bestehenden Ungleichheitsstellung zwischen den Geschlechtern auf. Mit dem Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrages von 1999 ergänzte die Europäische Union, die von ihr bis zu diesem Zeitpunkt primär verfolgte Strategie von einzelnen Programmen und Maßnahmen zur Erreichung der Geschlechtergleichstellung durch einen integrierenden Ansatz, dem Gender Mainstreaming. Die Idee einer übergeordneten Rahmenstrategie ist das zentrale Kennzeichen dieses Konzepts, angewandt auf allen Ebenen und in der alle Aktionen und Programme zusammengefasst sind, um nicht nur Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern abzubauen, sondern auch Gerechtigkeit und Chancengleichheit herzustellen. In wie weit diese Strategie tauglich ist, um ihren verfolgten Anspruch, die Herstellung von Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, zu erfüllen, soll in den Fokus dieses Essays gestellt werden. Dazu werde ich im Folgenden das Gender - Mainstreaming - Konzept der Europäischen Union näher erläutern und dessen Funktion, Instrumente und Zielsetzungen herausstellen, um dann kritisch hinterfragen zu können, ob sie dem selbstgesetzten Anspruch gerecht werden und welche Defizite beziehungsweise Fortschritte zu verzeichnen sind.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Einbürgerung by Christian Blume
Cover of the book Identitätsfindung in China am Anfang des 20. Jahrhunderts by Christian Blume
Cover of the book Das österreichische Konkordat und das Kirchenvermögen by Christian Blume
Cover of the book Frame-Changing in der Nachhaltigkeitsberichterstattung am Beipiel von DaimlerChrysler und Toyota by Christian Blume
Cover of the book Bisexualität. Begriffsklärung und Theorien zur Entstehung by Christian Blume
Cover of the book Der Gerichtsfall Dred Scott vs. Sandford und der Status von Sklaven in den USA by Christian Blume
Cover of the book Strukturen der Landwirtschaft in Polen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg by Christian Blume
Cover of the book Zur Vorteilhaftigkeit von Investitionen nach der Steuerreform by Christian Blume
Cover of the book Elemente der Ideenlehre in Platons Phaidon by Christian Blume
Cover of the book Stärken und Schwächen von systemtheoretischen, strukturalistischen und akteurstheoretischen Ansätzen in der Transformationsforschung by Christian Blume
Cover of the book Die Relevanz sozialen Lernens bei Kindern mit ADHS-Symptomatik by Christian Blume
Cover of the book Die Lasswell-Formel by Christian Blume
Cover of the book Entwicklung bedeutet Zuwachs an Möglichkeiten by Christian Blume
Cover of the book Motivation durch Führung. Methoden und Instrumente zur Steigerung von Motivation by Christian Blume
Cover of the book Nationalsozialismus und italienischer Faschismus als politische Religionen by Christian Blume
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy