Das Urheberrecht des Theaterregisseurs

Nonfiction, Reference & Language, Law, Media & the Law
Cover of the book Das Urheberrecht des Theaterregisseurs by Christian Zimmermann, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Christian Zimmermann ISBN: 9783638359344
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 21, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christian Zimmermann
ISBN: 9783638359344
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 21, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 13 Punkte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht), Veranstaltung: Seminar zum Theaterrecht, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Problemstellung Das europäische Theater findet seinen Ursprung in Griechenland. Schon 500-400 v. Chr. führten die Griechen aus Dionysoskult sakrale Spiele auf. Über die Jahrhunderte entwickelte sich diese kulturelle Institution fort, so dass in England 1585 n. Chr. Berufsensembles diskutiert wurden. Noch heute erfreut sich das Theater großer Beliebtheit. Der Theaterregisseur ist jedoch nicht Kind der ersten Stunde des Theaters, sondern fand erst viel später den Weg zur Bühne und stieg auf zu einer der wichtigsten Positionen im Theaterbetrieb. Aber nicht nur in seiner eigentlichen Funktion, sondern auch aus juristischer Sicht stellt der Regisseur eine Besonderheit dar. Während man sich beim Autor darüber einig ist, dass er als Urheber zu behandeln ist, und die Schauspieler nach einhelliger Ansicht ausübende Künstler sind, ist die urheberrechtliche Einordnung des Theaterregisseurs seit mindestens einem Jahrhundert umstritten. 1 Weder Gesetzgebung noch Rechtsprechung konnten bisher einen eindeutigen Akzent auf ein Lösung legen. Das ist nicht verwunderlich, denn dass die juristische Handhabung der Kunst sehr schwierig ist, lernt der Student schon in den ersten Semestern, wenn es darum geht, die Kunst im Sinne des Grundgesetzes zu definieren. Bis heute verwendet das Bundesverfassungsgericht mehrere Kunstbegriffe nebeneinander, die sich auch ergänzen können. 2 Die Kunst, die der Regisseur vollbringt, ist die Inszenierung eines Theaterstückes. Ob der Regisseur für diese Leistung urheberrechtlichen Schutz genießt, ist nicht eindeutig geklärt. Diese Unklarheit liegt in der Tatsache begründet, dass das inszenierte Stück regelmäßig auf der Leistung eines Autors fußt. Die schwer zu klärende Frage ist also, wie eine Inszenierung und damit der Theaterregisseur urheberrechtlich zu qualifizieren ist. Die vorliegende Arbeit wird nach einer historischen Einleitung der urheberrechtlichen Stellung des Theaterregisseurs die Frage behandeln, wie die Inszenierung und damit die urheberrechtliche Stellung des Theaterregisseurs heute zu qualifizieren ist. Daraufhin wird der Schutz, den der Theaterregisseur genießt, dargestellt, um die Arbeit in einem Fazit münden zu lassen. --------- 1 Grunert ZUM 2001, 213. 2 Pieroth/ Schlink § 14, 610 f.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 13 Punkte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht), Veranstaltung: Seminar zum Theaterrecht, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Problemstellung Das europäische Theater findet seinen Ursprung in Griechenland. Schon 500-400 v. Chr. führten die Griechen aus Dionysoskult sakrale Spiele auf. Über die Jahrhunderte entwickelte sich diese kulturelle Institution fort, so dass in England 1585 n. Chr. Berufsensembles diskutiert wurden. Noch heute erfreut sich das Theater großer Beliebtheit. Der Theaterregisseur ist jedoch nicht Kind der ersten Stunde des Theaters, sondern fand erst viel später den Weg zur Bühne und stieg auf zu einer der wichtigsten Positionen im Theaterbetrieb. Aber nicht nur in seiner eigentlichen Funktion, sondern auch aus juristischer Sicht stellt der Regisseur eine Besonderheit dar. Während man sich beim Autor darüber einig ist, dass er als Urheber zu behandeln ist, und die Schauspieler nach einhelliger Ansicht ausübende Künstler sind, ist die urheberrechtliche Einordnung des Theaterregisseurs seit mindestens einem Jahrhundert umstritten. 1 Weder Gesetzgebung noch Rechtsprechung konnten bisher einen eindeutigen Akzent auf ein Lösung legen. Das ist nicht verwunderlich, denn dass die juristische Handhabung der Kunst sehr schwierig ist, lernt der Student schon in den ersten Semestern, wenn es darum geht, die Kunst im Sinne des Grundgesetzes zu definieren. Bis heute verwendet das Bundesverfassungsgericht mehrere Kunstbegriffe nebeneinander, die sich auch ergänzen können. 2 Die Kunst, die der Regisseur vollbringt, ist die Inszenierung eines Theaterstückes. Ob der Regisseur für diese Leistung urheberrechtlichen Schutz genießt, ist nicht eindeutig geklärt. Diese Unklarheit liegt in der Tatsache begründet, dass das inszenierte Stück regelmäßig auf der Leistung eines Autors fußt. Die schwer zu klärende Frage ist also, wie eine Inszenierung und damit der Theaterregisseur urheberrechtlich zu qualifizieren ist. Die vorliegende Arbeit wird nach einer historischen Einleitung der urheberrechtlichen Stellung des Theaterregisseurs die Frage behandeln, wie die Inszenierung und damit die urheberrechtliche Stellung des Theaterregisseurs heute zu qualifizieren ist. Daraufhin wird der Schutz, den der Theaterregisseur genießt, dargestellt, um die Arbeit in einem Fazit münden zu lassen. --------- 1 Grunert ZUM 2001, 213. 2 Pieroth/ Schlink § 14, 610 f.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Der Boxeraufstand 1900 in China by Christian Zimmermann
Cover of the book Xenophons Apologie des Sokrates by Christian Zimmermann
Cover of the book Hospitalismus by Christian Zimmermann
Cover of the book Frauenbeschneidung in Afrika by Christian Zimmermann
Cover of the book Development of a Draft Balanced Scorecard for Zara by Christian Zimmermann
Cover of the book Soziale Dienste in Europa by Christian Zimmermann
Cover of the book Das Geschäftsmodell von eBay by Christian Zimmermann
Cover of the book AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) im Erwachsenenalter by Christian Zimmermann
Cover of the book Mobbing in der Schule by Christian Zimmermann
Cover of the book Wertberichtigungen für Kreditrisiken nach IFRS dargestellt am Finanzdienstleistungsgeschäft von Automobilkonzernen by Christian Zimmermann
Cover of the book Die Ölkatastrophe 'Deepwater Horizon' aus wirtschaftsethischer Sicht by Christian Zimmermann
Cover of the book Ziele und Strukturen des Referendariats und die Kultusministerkonferenz Standards für die Bildungswissenschaften by Christian Zimmermann
Cover of the book Zeit ist Geld. Die Bedeutung des Geldes im Kontext aktueller Beschleunigungstheorien der Moderne by Christian Zimmermann
Cover of the book Voraussetzungen für das Ablegen von auffälligem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen by Christian Zimmermann
Cover of the book Ethnic Conflict by Christian Zimmermann
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy