Die Kopfpauschale eine Option zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung im Kontext der Reformdiskussion

Business & Finance, Industries & Professions, Insurance
Cover of the book Die Kopfpauschale eine Option zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung im Kontext der Reformdiskussion by Stefan Wurm, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Stefan Wurm ISBN: 9783640355532
Publisher: GRIN Verlag Publication: June 24, 2009
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Stefan Wurm
ISBN: 9783640355532
Publisher: GRIN Verlag
Publication: June 24, 2009
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Gesundheitsökonomie, Note: 2, Wirtschaftsuniversität Wien, Veranstaltung: Volkswirtschaftslehre , Sprache: Deutsch, Abstract: Vor allem in Anbetracht des eingebrachten Artikels von Breyer kann erkannt werden, wie verfahren die Begriffe um die Reform der Krankenversicherung vor allem durch die politische Kontroverse sind. Letztlich ist es für die Auswirkung allerdings eher nebensächlich, ob jetzt von echten Pro-Kopf-Beiträgen gesprochen werden kann oder nicht. Wenn man sich die demografische Entwicklung und weitere Zukunftstendenzen genauer ansieht, so wird die Notwendigkeit von Reformen schnell einleuchtend wirken. Die Anzahl der einbrachten Reformvorschläge ist - wie schon mehrfach erwähnt - beträchtlich. Dennoch wurden im Falle der Modelle der Kopfpauschale noch nicht sämtliche Ausgestaltungsmöglichkeiten berücksichtigt. Dies birgt allerdings auch eine Gefahr in sich: die Verwässerung der Reform. Falls wirklich ein neues Konstrukt zur Finanzierung der Krankenversicherung eingeführt werden soll, muss dieses zwar meiner Meinung nach alle Möglichkeiten abdecken, doch gerade in der geführten Diskussion der scheint heraus zu stechen, dass nur einige Elemente der Kopfpauschale übernommen werden andere nicht. Diese Tatsache vereinfacht ein Gesamtresümee sicherlich nicht. So kann folgender Schluss gezogen werden: Nicht die Kopfpauschale alleine bringt eine Verbesserung per se, denn diese muss ja, wie aus der vorliegenden Ausarbeitung zu erkennen ist, in einen Kontext aus weiteren Reformmaßnahmen eingebettet werden, um überhaupt Wirkungen zu entfalten. Hierin liegen meiner Meinung nach auch die großen Chancen des Systemswechsels verborgen; die Frage stellt sich also nicht, ob die Finanzierung durch Bürgergeld oder Kopfprämie sichergestellt wird. Die Herausforderung liegt in der Einbettung der Reform. Hier haben die Niederlande sicherlich einen Weg aufgezeigt, welcher als zukunftsweisendes Modell angesehen werden kann: Die pragmatische Verknüpfung der Vorteile beiden Systeme, die keinesfalls als Verwässerung bezeichnet werden kann. Letztlich fördert der Wettbewerb den Anreiz zur Kostensenkung und eine starke öffentlich-rechtliche Kontrolle und Lenkung stellt den sozialen Ausgleich sicher.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Gesundheitsökonomie, Note: 2, Wirtschaftsuniversität Wien, Veranstaltung: Volkswirtschaftslehre , Sprache: Deutsch, Abstract: Vor allem in Anbetracht des eingebrachten Artikels von Breyer kann erkannt werden, wie verfahren die Begriffe um die Reform der Krankenversicherung vor allem durch die politische Kontroverse sind. Letztlich ist es für die Auswirkung allerdings eher nebensächlich, ob jetzt von echten Pro-Kopf-Beiträgen gesprochen werden kann oder nicht. Wenn man sich die demografische Entwicklung und weitere Zukunftstendenzen genauer ansieht, so wird die Notwendigkeit von Reformen schnell einleuchtend wirken. Die Anzahl der einbrachten Reformvorschläge ist - wie schon mehrfach erwähnt - beträchtlich. Dennoch wurden im Falle der Modelle der Kopfpauschale noch nicht sämtliche Ausgestaltungsmöglichkeiten berücksichtigt. Dies birgt allerdings auch eine Gefahr in sich: die Verwässerung der Reform. Falls wirklich ein neues Konstrukt zur Finanzierung der Krankenversicherung eingeführt werden soll, muss dieses zwar meiner Meinung nach alle Möglichkeiten abdecken, doch gerade in der geführten Diskussion der scheint heraus zu stechen, dass nur einige Elemente der Kopfpauschale übernommen werden andere nicht. Diese Tatsache vereinfacht ein Gesamtresümee sicherlich nicht. So kann folgender Schluss gezogen werden: Nicht die Kopfpauschale alleine bringt eine Verbesserung per se, denn diese muss ja, wie aus der vorliegenden Ausarbeitung zu erkennen ist, in einen Kontext aus weiteren Reformmaßnahmen eingebettet werden, um überhaupt Wirkungen zu entfalten. Hierin liegen meiner Meinung nach auch die großen Chancen des Systemswechsels verborgen; die Frage stellt sich also nicht, ob die Finanzierung durch Bürgergeld oder Kopfprämie sichergestellt wird. Die Herausforderung liegt in der Einbettung der Reform. Hier haben die Niederlande sicherlich einen Weg aufgezeigt, welcher als zukunftsweisendes Modell angesehen werden kann: Die pragmatische Verknüpfung der Vorteile beiden Systeme, die keinesfalls als Verwässerung bezeichnet werden kann. Letztlich fördert der Wettbewerb den Anreiz zur Kostensenkung und eine starke öffentlich-rechtliche Kontrolle und Lenkung stellt den sozialen Ausgleich sicher.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Der Streit um das Brandenburger Modell LER by Stefan Wurm
Cover of the book Comparison of Hanif Kureishi´s Short Story and Screenplay ' My Son the Fanatic ' by Stefan Wurm
Cover of the book E-Commerce in der Hotellerie by Stefan Wurm
Cover of the book 1 Tag in Neapel und auf Ischia by Stefan Wurm
Cover of the book 'The Game the Same. Just Got More Fierce.' by Stefan Wurm
Cover of the book Fachlaufbahnen als alternative Karrierewege by Stefan Wurm
Cover of the book Unternehmensbewertung auf Basis von Realoptionen by Stefan Wurm
Cover of the book Die Entstehung des Deutschen Beamtengesetzes im III. Reich by Stefan Wurm
Cover of the book Ababa von Palindromien - Leben und Ansichten einer berühmten Zahl, in Wort und Bild aufgezeichnet von einem ihrer Verehrer by Stefan Wurm
Cover of the book Wissenschaft revolutionieren by Stefan Wurm
Cover of the book Struktur des Online Medienmarktes by Stefan Wurm
Cover of the book Historisches Lernen in Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus by Stefan Wurm
Cover of the book Wirken Medien? - Medienallmacht vs. Medienohnmacht by Stefan Wurm
Cover of the book Corpus-based analysis of the partial synonyms 'oppress, repress, suppress' with regard to their contextual usage by Stefan Wurm
Cover of the book Ein historischer Überblick über sozialpädagogische Behandlungsformen bei psychisch auffälligen Probandinnen und Probanden by Stefan Wurm
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy