Haben schiitische Geistliche Einfluss auf die Islamische Revolution 1979 im Iran gehabt?

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Political Science, International, International Relations
Cover of the book Haben schiitische Geistliche Einfluss auf die Islamische Revolution 1979 im Iran gehabt? by Hendrik Jaeschke, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Hendrik Jaeschke ISBN: 9783640955060
Publisher: GRIN Verlag Publication: July 11, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Hendrik Jaeschke
ISBN: 9783640955060
Publisher: GRIN Verlag
Publication: July 11, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Der iranische Staat war bis zur islamischen Revolution Ende der siebziger Jahre eine Monarchie, geführt von Schah Mohammad Reza Pahlavi. Zahlreiche Reformprogramme, wirtschaftliche Probleme, Fehler der Regierung und eine unzufriedene Bevölkerung führten letztendlich zur Revolution und im Jahre 1979 zur Gründung der Islamischen Republik Iran unter Ayatollah Ruhollah Musavi Khomeini. Hier fand also ein politischer Transformationsprozess des Regierungssystems statt: Von einer Monarchie zur Republik. Auf Grund der Errichtung einer islamischen Republik in dem schiitischen Land, welche den Islam als Grundlage jeder verfassungsmäßigen und politischen Aktivität ansieht, ergibt sich die Frage, ob bereits bei der Ursache der Transformation - also der Revolution - Geistliche Einfluss auf den Lauf der Geschichte hatten. Zunächst erfolgt ein Rückblick auf die Revolution. Die Wege dorthin und der Verlauf sind für die Beantwortung der Frage elementar. Da nicht jeder Geistliche der damaligen Zeit im Iran in dieser Ausarbeitung Beachtung finden kann, liegt ein besonderer Schwerpunkt hier bei der Betrachtung der Figur Khomeini, der bis zu seinem Tode im Jahre 1989 als oberster Rechtsgelehrter im Iran fungierte und eine zentrale Position während der Revolution inne hatte. Auch der Großayatollah Husain Ali Borudscherdi scheint eine wichtige Rolle im Bezug auf die Revolution gehabt zu haben, da er im Jahre 1960 als erster Geistlicher öffentlich das Wort gegen den Schah Pahlavi erhob und die geplanten Reformen bis zu seinem eigenem Tode im Jahre 1961 blockierte. Anschließend soll die Tragweite des Handelns Borudscherdis, Khomeinis und weiterer Geistlicher herausgearbeitet werden. Denn wenn das Handeln direkte politische Folgen hervorgerufen hat, ist auch von Einfluss zu sprechen. Um festzustellen, ob die Geistlichen Einfluss auf die islamische Revolution ausübten und welche politische Macht ein einzelner Ayatollah ausüben kann wird im letzten Kapitel - dem Fazit - hergeleitet.

Hendrik Jaeschke, B.A., wurde 1988 in Braunschweig geboren. Sein Studium der Politikwissenschaft schloss er an der Universität Duisburg-Essen im Jahre 2011 erfolgreich ab. Bereits während seines Studiums sammelte der Autor umfassende praktische Erfahrungen in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der Luftfahrt. Neben der Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer belegt er an der Fernuniversität Hagen einen politikwissenschaftlichen Masterstudiengang.
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Der iranische Staat war bis zur islamischen Revolution Ende der siebziger Jahre eine Monarchie, geführt von Schah Mohammad Reza Pahlavi. Zahlreiche Reformprogramme, wirtschaftliche Probleme, Fehler der Regierung und eine unzufriedene Bevölkerung führten letztendlich zur Revolution und im Jahre 1979 zur Gründung der Islamischen Republik Iran unter Ayatollah Ruhollah Musavi Khomeini. Hier fand also ein politischer Transformationsprozess des Regierungssystems statt: Von einer Monarchie zur Republik. Auf Grund der Errichtung einer islamischen Republik in dem schiitischen Land, welche den Islam als Grundlage jeder verfassungsmäßigen und politischen Aktivität ansieht, ergibt sich die Frage, ob bereits bei der Ursache der Transformation - also der Revolution - Geistliche Einfluss auf den Lauf der Geschichte hatten. Zunächst erfolgt ein Rückblick auf die Revolution. Die Wege dorthin und der Verlauf sind für die Beantwortung der Frage elementar. Da nicht jeder Geistliche der damaligen Zeit im Iran in dieser Ausarbeitung Beachtung finden kann, liegt ein besonderer Schwerpunkt hier bei der Betrachtung der Figur Khomeini, der bis zu seinem Tode im Jahre 1989 als oberster Rechtsgelehrter im Iran fungierte und eine zentrale Position während der Revolution inne hatte. Auch der Großayatollah Husain Ali Borudscherdi scheint eine wichtige Rolle im Bezug auf die Revolution gehabt zu haben, da er im Jahre 1960 als erster Geistlicher öffentlich das Wort gegen den Schah Pahlavi erhob und die geplanten Reformen bis zu seinem eigenem Tode im Jahre 1961 blockierte. Anschließend soll die Tragweite des Handelns Borudscherdis, Khomeinis und weiterer Geistlicher herausgearbeitet werden. Denn wenn das Handeln direkte politische Folgen hervorgerufen hat, ist auch von Einfluss zu sprechen. Um festzustellen, ob die Geistlichen Einfluss auf die islamische Revolution ausübten und welche politische Macht ein einzelner Ayatollah ausüben kann wird im letzten Kapitel - dem Fazit - hergeleitet.

Hendrik Jaeschke, B.A., wurde 1988 in Braunschweig geboren. Sein Studium der Politikwissenschaft schloss er an der Universität Duisburg-Essen im Jahre 2011 erfolgreich ab. Bereits während seines Studiums sammelte der Autor umfassende praktische Erfahrungen in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der Luftfahrt. Neben der Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer belegt er an der Fernuniversität Hagen einen politikwissenschaftlichen Masterstudiengang.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Das Wesen des Bösen bzw. des Dämonischen im Verhältnis zum Wesen des Guten in Dostojewskijs 'bei Tichon' by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Balanced Scorecard in der Materialwirtschaft - Ein Managementinstrument für den Einkaufsleiter by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Control Self Assessment (CSA): Gibt es verschiedene Arten? by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Collocation - A linguistic view and didactic aspects by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Die Katharer. Ketzer, Hexen und Inquisition im Mittelalter by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Skateboarding als Beitrag zur Identitätsfindung bei Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten und sozialen Brennpunkten. Die 'skate-aid' Projekte der 'Titus Dittmann Stiftung' by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Bernhard von Italien by Hendrik Jaeschke
Cover of the book 'Thelma & Louise': Das Überschreiten der Geschlechtergrenzen by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Armut als Risiko einer ungünstigen Gesundheitsbiographie by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Wir sind wieder wer! 'Das Wunder von Bern' und seine Wirkung auf die deutsche Gesellschaft der 50er Jahre by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Die Pflege-Personalregelung (PPR) by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Galileo Galilei und Nikolaus Kopernikus by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Gegenüberstellung von Shareholder und Stakeholder Value Management by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Der Nahrungsmittelkonsum römischer Kastelle im 1. und 2. Jahrhundert und seine Folgen für die Wirtschaft by Hendrik Jaeschke
Cover of the book Möglichkeiten und Grenzen des Benchmarking by Hendrik Jaeschke
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy