Sind Einheitlichkeit im Bildungssystem und die Forderung nach bestimmten Schlüsselkompetenzen im internationalen Kontext umfassend umsetzbar?

Sind Einheitlichkeit im Bildungssystem und die Forderung nach bestimmten Schlüsselkompetenzen im internationalen Kontext umfassend umsetzbar?

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Multicultural Education
Cover of the book Sind Einheitlichkeit im Bildungssystem und die Forderung nach bestimmten Schlüsselkompetenzen im internationalen Kontext umfassend umsetzbar? by Anita Weißflog, GRIN Verlag
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Author: Anita Weißflog ISBN: 9783638846509
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 2, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Anita Weißflog
ISBN: 9783638846509
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 2, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: keine, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Lebenslanges Lernen in der W issensgesellschaft, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Anforderungen an das Leben eines Individuums im 21. Jahrhundert sind geprägt von einer Vielzahl an Kompetenzen. Im Rahmen vielfältiger Ausarbeitungen und kontroverser Diskussionen innerhalb der EU wurden in den letzten Jahren erforderliche Kompetenzen zusammengestellt, die dem Einzelnen das erfolgreiche Bestehen in der heutigen Leistungs- und Wissensgesellschaft ermöglichen sollen. So genannte Schlüsselkompetenzen bilden hierbei den Kern dessen, was allen Beteiligten durch Bildung und Erziehung zuteil kommen sollte. Durch Globalisierung und verbesserte Technologien, die ein immer stärker werdendes Schwinden räumlicher und zeitlicher Grenzen verursachen, liegt im europäischen Raum ein besonderes Augenmerk auf der Einheitlichkeit von Bildung und Erziehung nicht nur innerhalb eines Landes, sondern über dessen Grenzen hinaus. Diese interkulturelle Komponente impliziert wiederum weitere Schlüsselkompetenzen wie fremdsprachliche Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit anderen Kulturen. Bereits innerhalb der EU zeigen sich dabei grundlegende Probleme in der Angleichung europäischer Bildungssysteme. Dies liegt nicht zuletzt an der bestehenden Verschiedenheit kultureller Lebenswelten und den daraus resultierenden unterschiedlichen Anforderungen. Weitere Aspekte politischer (z.B. finanzielle Möglichkeiten des Staates), wirtschaftlicher (z.B. Ausbildung der Infrastruktur, Verteilung der Agrar- und Industrielandschaft) und gesellschaftlicher Natur (z.B. Einkommensstrukturen, soziale Unterschiede) können eine Spaltung zwischen den Gesellschaften verschiedener Nationen verstärken oder mindern. Die Ausarbeitung wird die Problematik der Verschiedenheit zwischen den Nationen aufgreifen, um anhand kultureller und struktureller Gegebenheiten die Schwierigkeit der Angleichung von Bildungssystemen über nationale Grenzen heraus tiefer gehend zu erörtern. Als Beispiel soll hierbei das Land Ägypten dienen,da dies ein sehr anschauliches Beispiel ist für die Rolle von externen und internen Faktoren, welche den Erfolg von bildungspolitischen Maßnahmen beeinflussen sowie die daraus folgende Erklärung der Komplikation für ein einheitliches Bildungssystem in unterschiedlichen Lebensräumen. Dies soll letztendlich meine Annahme veranschaulichen, warum Veränderungen in bildungspolitischer Sicht je nach Region nicht ausreichend erscheinen, um den in verschiedenen Ländern übergreifenden Ansprüchen gerecht zu werden.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: keine, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Lebenslanges Lernen in der W issensgesellschaft, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Anforderungen an das Leben eines Individuums im 21. Jahrhundert sind geprägt von einer Vielzahl an Kompetenzen. Im Rahmen vielfältiger Ausarbeitungen und kontroverser Diskussionen innerhalb der EU wurden in den letzten Jahren erforderliche Kompetenzen zusammengestellt, die dem Einzelnen das erfolgreiche Bestehen in der heutigen Leistungs- und Wissensgesellschaft ermöglichen sollen. So genannte Schlüsselkompetenzen bilden hierbei den Kern dessen, was allen Beteiligten durch Bildung und Erziehung zuteil kommen sollte. Durch Globalisierung und verbesserte Technologien, die ein immer stärker werdendes Schwinden räumlicher und zeitlicher Grenzen verursachen, liegt im europäischen Raum ein besonderes Augenmerk auf der Einheitlichkeit von Bildung und Erziehung nicht nur innerhalb eines Landes, sondern über dessen Grenzen hinaus. Diese interkulturelle Komponente impliziert wiederum weitere Schlüsselkompetenzen wie fremdsprachliche Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit anderen Kulturen. Bereits innerhalb der EU zeigen sich dabei grundlegende Probleme in der Angleichung europäischer Bildungssysteme. Dies liegt nicht zuletzt an der bestehenden Verschiedenheit kultureller Lebenswelten und den daraus resultierenden unterschiedlichen Anforderungen. Weitere Aspekte politischer (z.B. finanzielle Möglichkeiten des Staates), wirtschaftlicher (z.B. Ausbildung der Infrastruktur, Verteilung der Agrar- und Industrielandschaft) und gesellschaftlicher Natur (z.B. Einkommensstrukturen, soziale Unterschiede) können eine Spaltung zwischen den Gesellschaften verschiedener Nationen verstärken oder mindern. Die Ausarbeitung wird die Problematik der Verschiedenheit zwischen den Nationen aufgreifen, um anhand kultureller und struktureller Gegebenheiten die Schwierigkeit der Angleichung von Bildungssystemen über nationale Grenzen heraus tiefer gehend zu erörtern. Als Beispiel soll hierbei das Land Ägypten dienen,da dies ein sehr anschauliches Beispiel ist für die Rolle von externen und internen Faktoren, welche den Erfolg von bildungspolitischen Maßnahmen beeinflussen sowie die daraus folgende Erklärung der Komplikation für ein einheitliches Bildungssystem in unterschiedlichen Lebensräumen. Dies soll letztendlich meine Annahme veranschaulichen, warum Veränderungen in bildungspolitischer Sicht je nach Region nicht ausreichend erscheinen, um den in verschiedenen Ländern übergreifenden Ansprüchen gerecht zu werden.

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