Transfer sozialpädagogischen Handelns auf entwicklungspädagogische Arbeitsbereiche - Am Beispiel der Gemeinwesenarbeit bzw. Community Development in Kenia

Am Beispiel der Gemeinwesenarbeit bzw. Community Development in Kenia

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Philosophy & Social Aspects
Cover of the book Transfer sozialpädagogischen Handelns auf entwicklungspädagogische Arbeitsbereiche - Am Beispiel der Gemeinwesenarbeit bzw. Community Development in Kenia by Maximilian Riegl, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Maximilian Riegl ISBN: 9783638591508
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 12, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Maximilian Riegl
ISBN: 9783638591508
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 12, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln (Sozialpädagogik), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit mehr als drei Jahrzehnten bemüht sich der längst industrialisierte Westen, die sogenannte Erste Welt, unterentwickelten Staaten auf dem Weg aus ihren Krisen zu unterstützen. Es handelt sich hierbei um Länder aus den Bereichen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Ihre Unterentwicklung ergibt sich aus dem Vergleich dieser als Dritte Welt titulierten Länder mit denen der o.g. Ersten Welt. Hierzu herangezogene Aspekte ist u.a. der industrielle Entwicklungsstand, die durchschnittliche Lebenserwartung sowie der Bildungsstand. Bis zum heutigen Tage hat die Entwicklungshilfe westlicher Geberländer kaum eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den betreffenden Krisengebieten erreicht. Meist ist das Gegenteil der Fall. So hat sich v.a. in Afrika die Lage seit dem Beginn der Entwicklungsbemühungen verschlimmert. Kriege, Seuchen, Hunger und AIDS sind Schlagwörter, die im Zusammenhang mit dem 'schwarzen' Kontinent assoziiert werden. Projekte, die den Afrikanern eine Entwicklung zum Besseren ebnen sollten, schlugen regelmäßig fehl. Importierte Bewältigungsmechanismen, vorwiegend wirtschaftlicher Art, die sich in ihren westlichen Ursprungsländern bewährt haben, greifen nicht, und das Elend wächst weiter. Ein noch nicht abgeschlossener Umdenkungsprozess hat unlängst eingesetzt. Dieser schließt die Beachtung und Respektierung sozio-kultureller Charakteristika dieser Länder ein. Ein Aspekt, der lange Jahre missachtet wurde. Viele Entwicklungshilfeprojekte lehnen sich heute an Prinzipien der Gemeinwesenarbeit bzw. Community Development, damit der Sozialpädagogik an. Hieraus ergeben sich mehrere Fragestellungen: Inwieweit ist eine westlich geprägte Sozialpädagogik auf eine entwicklungspädagogische Situation eines Dritte Welt-Landes übertragbar? Welche Rolle nimmt ein Sozialpädagoge/eine Sozialpädagogin im Rahmen der Entwicklungshilfe ein und welchen Beitrag kann er bzw. sie leisten? Dies wird in der vorliegenden Arbeit diskutiert und beantwortet. Dabei beziehe ich mich auf das schwarzafrikanische Arbeitsfeld, das exemplarisch an dem ostafrikanischen Staat Kenia dargestellt werden soll. Es mag gewagt klingen, wenn man ein Land zum Kriterium eines Bereiches der Größenordnung Schwarzafrikas erhebt, denn sicherlich gibt es mindestens so viele Unterschiede, wie es Staaten gibt, die auch im Einzelnen zu beachten sind. [...]

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln (Sozialpädagogik), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit mehr als drei Jahrzehnten bemüht sich der längst industrialisierte Westen, die sogenannte Erste Welt, unterentwickelten Staaten auf dem Weg aus ihren Krisen zu unterstützen. Es handelt sich hierbei um Länder aus den Bereichen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Ihre Unterentwicklung ergibt sich aus dem Vergleich dieser als Dritte Welt titulierten Länder mit denen der o.g. Ersten Welt. Hierzu herangezogene Aspekte ist u.a. der industrielle Entwicklungsstand, die durchschnittliche Lebenserwartung sowie der Bildungsstand. Bis zum heutigen Tage hat die Entwicklungshilfe westlicher Geberländer kaum eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den betreffenden Krisengebieten erreicht. Meist ist das Gegenteil der Fall. So hat sich v.a. in Afrika die Lage seit dem Beginn der Entwicklungsbemühungen verschlimmert. Kriege, Seuchen, Hunger und AIDS sind Schlagwörter, die im Zusammenhang mit dem 'schwarzen' Kontinent assoziiert werden. Projekte, die den Afrikanern eine Entwicklung zum Besseren ebnen sollten, schlugen regelmäßig fehl. Importierte Bewältigungsmechanismen, vorwiegend wirtschaftlicher Art, die sich in ihren westlichen Ursprungsländern bewährt haben, greifen nicht, und das Elend wächst weiter. Ein noch nicht abgeschlossener Umdenkungsprozess hat unlängst eingesetzt. Dieser schließt die Beachtung und Respektierung sozio-kultureller Charakteristika dieser Länder ein. Ein Aspekt, der lange Jahre missachtet wurde. Viele Entwicklungshilfeprojekte lehnen sich heute an Prinzipien der Gemeinwesenarbeit bzw. Community Development, damit der Sozialpädagogik an. Hieraus ergeben sich mehrere Fragestellungen: Inwieweit ist eine westlich geprägte Sozialpädagogik auf eine entwicklungspädagogische Situation eines Dritte Welt-Landes übertragbar? Welche Rolle nimmt ein Sozialpädagoge/eine Sozialpädagogin im Rahmen der Entwicklungshilfe ein und welchen Beitrag kann er bzw. sie leisten? Dies wird in der vorliegenden Arbeit diskutiert und beantwortet. Dabei beziehe ich mich auf das schwarzafrikanische Arbeitsfeld, das exemplarisch an dem ostafrikanischen Staat Kenia dargestellt werden soll. Es mag gewagt klingen, wenn man ein Land zum Kriterium eines Bereiches der Größenordnung Schwarzafrikas erhebt, denn sicherlich gibt es mindestens so viele Unterschiede, wie es Staaten gibt, die auch im Einzelnen zu beachten sind. [...]

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Eine Wette zwischen Gott und dem Teufel - Das Buch Ijob im Vergleich zu Goethes 'Faust' by Maximilian Riegl
Cover of the book Das Menschenbild Marx´ und seine Relevanz für das Konzept der menschlichen Arbeit in Marx´ ökonomischer Theorie by Maximilian Riegl
Cover of the book Euthanasie - Kann eine intendierte Tötung als ethisch gerechtfertigt gelten? by Maximilian Riegl
Cover of the book Kommunikation und Inkommunikabilitäten der Werbung by Maximilian Riegl
Cover of the book Die Bedeutung von Sport und Bewegung für psychisch erkrankte Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Depression by Maximilian Riegl
Cover of the book Produktdiffusion in internationalen Märkten by Maximilian Riegl
Cover of the book Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis by Maximilian Riegl
Cover of the book Computeranimation. Gestaltungsanforderungen, Algorithmenleistungsfähigkeit und Wahrnehmungsvermögen des Menschen by Maximilian Riegl
Cover of the book Chancen und Probleme reformpädagogischer Ansätze an Regelschulen by Maximilian Riegl
Cover of the book New Public Management by Maximilian Riegl
Cover of the book Student's Perception of Business Studies Trainee Teachers and Classroom Conduct by Maximilian Riegl
Cover of the book Eine Abhandlung über den Mythos 'Banken schöpfen Geld aus dem Nichts' sowie deren tatsächliches Potenzial by Maximilian Riegl
Cover of the book Evaluating BP´s Renewable Energy Strategy by Maximilian Riegl
Cover of the book Relevanz des grenzüberschreitenden Personenverkehrs für die europäische Wirtschaft by Maximilian Riegl
Cover of the book Untersuchung des Werks 'Die Unfähigkeit zu trauern' von Alexander und Margarete Mitscherlich in Bezug auf die deutsche Vergangenheitsbewältigung by Maximilian Riegl
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy