Aristoteles Politika, Erstes Buch

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, Ancient
Cover of the book Aristoteles Politika, Erstes Buch by Andreas Wiedermann, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Andreas Wiedermann ISBN: 9783638491563
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 15, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Andreas Wiedermann
ISBN: 9783638491563
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 15, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut der Philosophie), Veranstaltung: Proseminar, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aristoteles geht es im ersten Buch seiner Politika vor allem um die Arten menschlicher Gemeinschaften, ihrer Entstehung, Entwicklung, Art und Funktion. Nach Aristoteles ist 'klar, dass alle Gemeinschaften nach einem Gut trachten, am meisten aber und zwar nach dem entscheidendsten unter allen Gütern die Gemeinschaft, die von allen die entscheidendste ist und alle anderen Gemeinschaften umspannt.'1 Diese allumspannende Gemeinschaft ist die Polis. Sie ist das Ziel der menschlichen Gemeinschaft und erfüllt den höchsten Zweck. Um zur Entstehung der Polis zu gelangen muss zunächst von der kleinstmöglichen Gemeinschaft ausgegangen werden: der Gemeinschaft zwischen zwei Menschen. Frau und Mann bilden so eine Gemeinschaft notwendigerweise, da sie den naturgegebenen Trieb zur Fortpflanzung nur gemeinsam befriedigen können. Gleichzeitig betrachtet Aristoteles die Verbindung zwischen Herr und Sklave ebenfalls als eine naturgegebene und beiden Seiten nützliche Gemeinschaft.2 Diese beiden kleinsten Gemeinschaften bilden schließlich den Oikos. Dieser Verband aus Familienmitgliedern und Sklaven versorgt alle Mitglieder mit den lebensnotwendigen Gütern, also Nahrung, Kleidung, Werkzeug usw. Er garantiert damit die Reproduktion und das Überleben seiner Mitglieder. Durch die Reproduktion bildet sich dann auch die dritte kleinste Gemeinschaft in den Oikos: die zwischen Vater und Kind. Der Text analysiert die auf den Oikos aufbauenden größeren Gemeinschaften nach Aristoteles Vorstellung.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut der Philosophie), Veranstaltung: Proseminar, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aristoteles geht es im ersten Buch seiner Politika vor allem um die Arten menschlicher Gemeinschaften, ihrer Entstehung, Entwicklung, Art und Funktion. Nach Aristoteles ist 'klar, dass alle Gemeinschaften nach einem Gut trachten, am meisten aber und zwar nach dem entscheidendsten unter allen Gütern die Gemeinschaft, die von allen die entscheidendste ist und alle anderen Gemeinschaften umspannt.'1 Diese allumspannende Gemeinschaft ist die Polis. Sie ist das Ziel der menschlichen Gemeinschaft und erfüllt den höchsten Zweck. Um zur Entstehung der Polis zu gelangen muss zunächst von der kleinstmöglichen Gemeinschaft ausgegangen werden: der Gemeinschaft zwischen zwei Menschen. Frau und Mann bilden so eine Gemeinschaft notwendigerweise, da sie den naturgegebenen Trieb zur Fortpflanzung nur gemeinsam befriedigen können. Gleichzeitig betrachtet Aristoteles die Verbindung zwischen Herr und Sklave ebenfalls als eine naturgegebene und beiden Seiten nützliche Gemeinschaft.2 Diese beiden kleinsten Gemeinschaften bilden schließlich den Oikos. Dieser Verband aus Familienmitgliedern und Sklaven versorgt alle Mitglieder mit den lebensnotwendigen Gütern, also Nahrung, Kleidung, Werkzeug usw. Er garantiert damit die Reproduktion und das Überleben seiner Mitglieder. Durch die Reproduktion bildet sich dann auch die dritte kleinste Gemeinschaft in den Oikos: die zwischen Vater und Kind. Der Text analysiert die auf den Oikos aufbauenden größeren Gemeinschaften nach Aristoteles Vorstellung.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Public Choice Theorie by Andreas Wiedermann
Cover of the book Adam Smiths Menschenbild als Grundlage des wirtschaftlichen Modellmenschen Homo Oeconomicus by Andreas Wiedermann
Cover of the book Theatralität und virtuelle Gruppen am Beispiel von Second Life by Andreas Wiedermann
Cover of the book An Assessment of the Rights to Electoral Participation and Representation of Non-Territorial Minorities in Ethiopia. The Case of the Oromia Regional State by Andreas Wiedermann
Cover of the book Sonderpädagogik in der Europäischen Union - Europäische Sonderpädagogik zwischen Einheit und Vielfalt by Andreas Wiedermann
Cover of the book Perspektiven der Professionalisierung in den pädagogischen Handlungsfeldern Schule und Erwachsenenbildung by Andreas Wiedermann
Cover of the book Die deutsche und die englische Version von SCREAM - SCHREI! - Charakteristika einer Übersetzung by Andreas Wiedermann
Cover of the book Die Nutzung klassischer Konditionierung in der Werbeindustrie. Wie abhängig ist das Konsumverhalten von äußeren Reizen? by Andreas Wiedermann
Cover of the book Neoliberale Wirtschaftsreformen in der Bundesrepublik Deutschland by Andreas Wiedermann
Cover of the book Kennzahlen in der öffentlichen Verwaltung by Andreas Wiedermann
Cover of the book Tourismus und Tourismusforschung. Ein historischer Überblick by Andreas Wiedermann
Cover of the book Verfassungsparadigmen - ein Überblick by Andreas Wiedermann
Cover of the book Unternehmensfusion als Mittel zur Unternehmenswertsteigerung by Andreas Wiedermann
Cover of the book Die Entstehung und Etablierung der geistlichen Ritterorden am Beispiel der Tempelritter by Andreas Wiedermann
Cover of the book Was Multiplikatoren leisten können. Verankerung und Verbreitung von 'Cooperatives Offenes Lernen' in österreichischen HAKs by Andreas Wiedermann
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy