Korruption und Korruptionsprävention im privaten Sektor. Eine Ökonomische Analyse.

Business & Finance, Business Reference, Business Ethics
Cover of the book Korruption und Korruptionsprävention im privaten Sektor. Eine Ökonomische Analyse. by Jörg Viebranz, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Jörg Viebranz ISBN: 9783638722452
Publisher: GRIN Verlag Publication: June 15, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Jörg Viebranz
ISBN: 9783638722452
Publisher: GRIN Verlag
Publication: June 15, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: sehr gut - 1,3, Universität Bayreuth (Lehrstuhl VWL V - Institutionenökonomik), 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Korruption ist ein uraltes Phänomen, das vermutlich fast so alt ist wie die meschliche Zivilisation. Die ökonomische Analyse der Korruption (d.h. die Analyse mit ökonomischer Methodik) ist allerdings noch relativ jung. Dabei wird Korruption meist im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Sektor untersucht, d.h. es wird erforscht, inwiefern privatwirtschaftliche Akteure auf staatliche Akteure wie Verwaltungen und Beamte Einfluss zu nehmen versuchen. Die Korruption im Privaten Sektor, d.h. unter privaten Akteuren, wird dabei meist nur am Rande behandelt. Zur Begründung folgt der Verweis auf die strukturelle Gleichartigkeit und daher Analogie der Ergebnisse. Es wird demnach davon ausgegangen, dass sich die Modelle aus dem Öffentlichen Sektor auch gut auf den Privaten Sektor übertragen lassen. Diese Annahme ist zwar verständlich und eine Analogie auch in weiten Teilen feststellbar, trotzdem gibt es wesentliche Unterschiede. In dieser Arbeit wird versucht, die Besonderheiten der Korruption im Privaten Sektor und deren häufigste Erscheinungsformen herauszuarbeiten. Dies dürfte eine lohnende Aufgabe darstellen, weil das Transaktionsvolumen zwischen privaten Akteuren wesentlich höher ist als das zwischen privaten und öffentlichen Akteuren und die direkt zurechenbaren Schäden durch Korruption in diesem Sektor potentiell sogar noch höher sein können. Aufbauend auf der Analyse sollen dann im Hauptteil der Arbeit Möglichkeiten der Prävention aufgezeigt und der Frage nachgegangen werden, welche Präventionsmaßnahmen welche Aussicht auf Erfolg haben. Es wird angenommen, dass Korruption, in welcher Ausprägung sie auch auftritt, sowohl in ökonomischer, moralischer und sozialer Hinsicht im Großen und Ganzen immer negative Effekte nach sich zieht. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird das Phänomen Korruption zunächst analysiert und dann mit ökonomischer Methodik in einem Prinzipal-Agent-Klient-Modell rekonstruiert. Im zweiten Teil werden dann Ansatzpunkte für eine Bekämpfung der Korruption im Privaten Sektor identifiziert. Als Ansatzpunkt werden Anreizstrukturen ausgemacht. Im dritten Teil werden dann einige solcher Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung in den Organisationen des Privaten Sektors vorgestellt. Diese werden modelltheoretisch anhand des Prinzipal-Agent-Klient-Modells auf ihre ökonomische Logik und Erfolgsaussichten hin analysiert und ihr Erfolg bzw. Misserfolg anhand empirischer Daten und fallweiser Evidenz aufgezeigt

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: sehr gut - 1,3, Universität Bayreuth (Lehrstuhl VWL V - Institutionenökonomik), 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Korruption ist ein uraltes Phänomen, das vermutlich fast so alt ist wie die meschliche Zivilisation. Die ökonomische Analyse der Korruption (d.h. die Analyse mit ökonomischer Methodik) ist allerdings noch relativ jung. Dabei wird Korruption meist im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Sektor untersucht, d.h. es wird erforscht, inwiefern privatwirtschaftliche Akteure auf staatliche Akteure wie Verwaltungen und Beamte Einfluss zu nehmen versuchen. Die Korruption im Privaten Sektor, d.h. unter privaten Akteuren, wird dabei meist nur am Rande behandelt. Zur Begründung folgt der Verweis auf die strukturelle Gleichartigkeit und daher Analogie der Ergebnisse. Es wird demnach davon ausgegangen, dass sich die Modelle aus dem Öffentlichen Sektor auch gut auf den Privaten Sektor übertragen lassen. Diese Annahme ist zwar verständlich und eine Analogie auch in weiten Teilen feststellbar, trotzdem gibt es wesentliche Unterschiede. In dieser Arbeit wird versucht, die Besonderheiten der Korruption im Privaten Sektor und deren häufigste Erscheinungsformen herauszuarbeiten. Dies dürfte eine lohnende Aufgabe darstellen, weil das Transaktionsvolumen zwischen privaten Akteuren wesentlich höher ist als das zwischen privaten und öffentlichen Akteuren und die direkt zurechenbaren Schäden durch Korruption in diesem Sektor potentiell sogar noch höher sein können. Aufbauend auf der Analyse sollen dann im Hauptteil der Arbeit Möglichkeiten der Prävention aufgezeigt und der Frage nachgegangen werden, welche Präventionsmaßnahmen welche Aussicht auf Erfolg haben. Es wird angenommen, dass Korruption, in welcher Ausprägung sie auch auftritt, sowohl in ökonomischer, moralischer und sozialer Hinsicht im Großen und Ganzen immer negative Effekte nach sich zieht. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird das Phänomen Korruption zunächst analysiert und dann mit ökonomischer Methodik in einem Prinzipal-Agent-Klient-Modell rekonstruiert. Im zweiten Teil werden dann Ansatzpunkte für eine Bekämpfung der Korruption im Privaten Sektor identifiziert. Als Ansatzpunkt werden Anreizstrukturen ausgemacht. Im dritten Teil werden dann einige solcher Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung in den Organisationen des Privaten Sektors vorgestellt. Diese werden modelltheoretisch anhand des Prinzipal-Agent-Klient-Modells auf ihre ökonomische Logik und Erfolgsaussichten hin analysiert und ihr Erfolg bzw. Misserfolg anhand empirischer Daten und fallweiser Evidenz aufgezeigt

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Underachievement von Jungen in der Schule - Sind Jungen die Verlierer des deutschen Bildungssystems? by Jörg Viebranz
Cover of the book Internet im Geschichtsunterricht by Jörg Viebranz
Cover of the book Inszenierungen des Bösen in phantastischer Kinder- und Jugendliteratur by Jörg Viebranz
Cover of the book Hans Thierschs Konzept der Lebensweltorientierung by Jörg Viebranz
Cover of the book Förderung erneuerbarer Energien. Volkswirtschaftlicher Nutzen und Kosten by Jörg Viebranz
Cover of the book Die Stiftung der King's College Chapel Cambridge unter den Tudors by Jörg Viebranz
Cover of the book Die besondere Bedeutung der Unternehmensethik für betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse by Jörg Viebranz
Cover of the book Die Grenzen und ihre Überschreitungen in den Werken Yoko Tawadas by Jörg Viebranz
Cover of the book Die Türkei als Mitglied der Europäischen Union - Aufnahme der Beitrittsverhandlungen - der richtige Weg? by Jörg Viebranz
Cover of the book Ethnic Entrepreneurship and Forms of Capital by Jörg Viebranz
Cover of the book Das spannungsvolle Verhältnis von Journalismus und PR by Jörg Viebranz
Cover of the book Edith Wharton - 'The House of Mirth' as a Portrait of the City by Jörg Viebranz
Cover of the book Unterrichtseinheit: Der Sperling und die Schulhofkinder by Jörg Viebranz
Cover of the book Die Versammlung i. S. des Art. 8 Abs. 1 GG by Jörg Viebranz
Cover of the book Quelleninterpretation über das dritte Kapitel des fünften Buches der 'Zehn Bücher Geschichten' von Gregor von Tours by Jörg Viebranz
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy