Tanzende Wörter? - Eine Untersuchung zur Tanzkritik unter besonderer Berücksichtigung der kritischen Rezeption des Wuppertaler Tanztheaters in deutschen Tageszeitungen

Eine Untersuchung zur Tanzkritik unter besonderer Berücksichtigung der kritischen Rezeption des Wuppertaler Tanztheaters in deutschen Tageszeitungen

Nonfiction, Reference & Language, Language Arts, Journalism
Cover of the book Tanzende Wörter? - Eine Untersuchung zur Tanzkritik unter besonderer Berücksichtigung der kritischen Rezeption des Wuppertaler Tanztheaters in deutschen Tageszeitungen by Andreas Becker, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Andreas Becker ISBN: 9783638443463
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 29, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Andreas Becker
ISBN: 9783638443463
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 29, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,5, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), 105 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Abstract Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Aufführungen des Wuppertaler Tanztheaters von Kritikern deutscher Tageszeitungen rezensiert wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Frage, was die Autoren beschreiben, in welchem Kontext sie die Stücke betrachten und was bzw. wie sie interpretieren und werten. Die stilistischen und inhaltlichen Besonderheiten des Wuppertaler Tanztheaters werden vor dem Hintergrund wesentlicher Entwicklungen der Tanzgeschichte erörtert. Ein Rückblick auf die Geschichte der Tanzkritik macht zudem grundlegende Positionen und Veränderungen dieser journalistischen Disziplin deutlich. Die Analyse zeigt, daß Beschreibungen der Choreographie und einzelner Szenen in den Rezensionen stark dominieren, während Interpretation und Evaluation nur einen geringen Stellenwert haben. Die Tanzabende wurden mehrheitlich positiv, aber durchaus differenziert bewertet. Die Wertungstendenzen variieren sowohl zwischen den Zeitungen als auch im Laufe der Geschichte des Wuppertaler Tanztheaters. Kontextualisierungen machen etwa ein Viertel eines durchschnittlichen Artikels aus und beziehen sich meist auf frühere Werke der Choreographin, selten auf die anderer Künstler. Hinsichtlich der Anteile, den die kritischen Operationen in den Rezensionen haben, unterscheiden sich die verschiedenen Zeitungen nur minimal, allerdings verändert sich die Gewichtung im Laufe der Jahre analog zum Stil des Wuppertaler Tanztheaters. Dies deutet darauf hin, daß die Gewichtung der Operationen weder ein Qualitätskriterium noch eine Frage des persönlichen Stils eines Kritikers ist, sondern abhängig von der rezensierten Tanzform. Dagegen zeigen sich beim sprachlichen Stil und der Argumentation große Unterschiede. Die Bereitschaft (und wohl auch die Fähigkeit), das Bühnengeschehen für den Leser 'nacherlebbar' zu machen, ist bei den Autoren sehr unterschiedlich ausgeprägt, ebenso die Strukturierung der Artikel und die Plausibilität der Argumentation. Die Untersuchung der kritischen Operationen erfolgte mit den Methoden der quantitativen Inhaltsanalyse. Es wurden 149 Rezension untersucht, die in fünf deutschen Tageszeitungen über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren erschienen sind. Einzelne Artikel wurden zusätzlich einer qualitativen Analyse unterzogen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,5, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), 105 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Abstract Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Aufführungen des Wuppertaler Tanztheaters von Kritikern deutscher Tageszeitungen rezensiert wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Frage, was die Autoren beschreiben, in welchem Kontext sie die Stücke betrachten und was bzw. wie sie interpretieren und werten. Die stilistischen und inhaltlichen Besonderheiten des Wuppertaler Tanztheaters werden vor dem Hintergrund wesentlicher Entwicklungen der Tanzgeschichte erörtert. Ein Rückblick auf die Geschichte der Tanzkritik macht zudem grundlegende Positionen und Veränderungen dieser journalistischen Disziplin deutlich. Die Analyse zeigt, daß Beschreibungen der Choreographie und einzelner Szenen in den Rezensionen stark dominieren, während Interpretation und Evaluation nur einen geringen Stellenwert haben. Die Tanzabende wurden mehrheitlich positiv, aber durchaus differenziert bewertet. Die Wertungstendenzen variieren sowohl zwischen den Zeitungen als auch im Laufe der Geschichte des Wuppertaler Tanztheaters. Kontextualisierungen machen etwa ein Viertel eines durchschnittlichen Artikels aus und beziehen sich meist auf frühere Werke der Choreographin, selten auf die anderer Künstler. Hinsichtlich der Anteile, den die kritischen Operationen in den Rezensionen haben, unterscheiden sich die verschiedenen Zeitungen nur minimal, allerdings verändert sich die Gewichtung im Laufe der Jahre analog zum Stil des Wuppertaler Tanztheaters. Dies deutet darauf hin, daß die Gewichtung der Operationen weder ein Qualitätskriterium noch eine Frage des persönlichen Stils eines Kritikers ist, sondern abhängig von der rezensierten Tanzform. Dagegen zeigen sich beim sprachlichen Stil und der Argumentation große Unterschiede. Die Bereitschaft (und wohl auch die Fähigkeit), das Bühnengeschehen für den Leser 'nacherlebbar' zu machen, ist bei den Autoren sehr unterschiedlich ausgeprägt, ebenso die Strukturierung der Artikel und die Plausibilität der Argumentation. Die Untersuchung der kritischen Operationen erfolgte mit den Methoden der quantitativen Inhaltsanalyse. Es wurden 149 Rezension untersucht, die in fünf deutschen Tageszeitungen über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren erschienen sind. Einzelne Artikel wurden zusätzlich einer qualitativen Analyse unterzogen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die UN-Konvention zum Schutze der Rechte von Menschen mit Behinderung by Andreas Becker
Cover of the book Worauf muss bei der Einführung eines Beurteilungssystems in einem Unternehmen mit Betriebsrat rechtlich geachtet werden? by Andreas Becker
Cover of the book Deutscher Militarismus und deutsche Militärtradition. Zur Situation nach 1945 by Andreas Becker
Cover of the book Queens of Crime: American and British female detective novels over the course of time by Andreas Becker
Cover of the book Pflegephänomen Malnutrition by Andreas Becker
Cover of the book Rules of origin in the WTO and in other free trade agreements - An overwiew by Andreas Becker
Cover of the book Grundstrukturen ägyptischer Tempel by Andreas Becker
Cover of the book Geschwisterbeziehungen: Nichtbehinderte mit behinderten Geschwistern - Schicksal und Chancen der Geschwister behinderter Menschen by Andreas Becker
Cover of the book Die Reform der Arbeitslosenversicherung in Frankreich unter dem Aspekt der 'Aktivierung' - neue Qualität oder Schönheitskorrektur des alten Systems? by Andreas Becker
Cover of the book Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument by Andreas Becker
Cover of the book Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005 by Andreas Becker
Cover of the book Konfuzianismus und Willensfreiheit by Andreas Becker
Cover of the book Die Außenpolitik der DDR by Andreas Becker
Cover of the book Lernende Produktion by Andreas Becker
Cover of the book Geld und Geschlecht - Bestimmt das Geschlechterverhältnis bzw. das Geschlecht den Umgang mit und das Verhältnis zu Geld? by Andreas Becker
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy